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Fußgängerüberweg
Kein Zebrastreifen am Potsdamer Platz

Viel befahren: Schulkinder, die die Landesstraße 167 am Fährweg beim Potsdamer Platz überqueren wollen, müssen morgens sehr vorsichtig sein.
Viel befahren: Schulkinder, die die Landesstraße 167 am Fährweg beim Potsdamer Platz überqueren wollen, müssen morgens sehr vorsichtig sein. © Foto: MOZ/Siegmar Trenkler
Siegmar Trenkler / 19.02.2019, 12:07 Uhr
Neuruppin (MOZ) Einen Fußgängerüberweg an der Wuthenower Straße wird es auf der Höhe der Kreuzung zum Fährweg nicht geben. Das berichtete Neuruppins Baudezernent Arne Krohn im jüngsten Bau- und Wirtschaftsförderausschuss. Gewünscht hatte sich die besondere Querungshilfe der Neuruppiner Stadtverordnete Markus Fetter (Pro Ruppin), damit Schulkinder, die vom Fährweg aus über die viel befahrene Landesstraße 167 gehen müssen, geschützt sind.

Die Verwaltung hatte Fetter in einer früheren Anfrage erklärt, dort gebe es einen Überweg. Dieser führt aber nur nach Nietwerder, wie Fetter erwiderte. Daher hatte er die Verwaltung noch einmal aufgefordert, eine Sonderverkehrsschau vor Ort mit dem Landesbetrieb Straßenwesen zu vereinbaren, mit dem Ziel, einen Überweg samt Beleuchtung zu errichten.

Laut Krohn ist das Ansinnen vom Landesbetrieb aber in einem Schreiben vom 18. April abgelehnt worden. Begründet werde das mit einer Richtlinie von 2001, nach der Fußgängerüberwege nur innerorts angelegt werden sollen, zitierte Krohn die Antwort das Landesbetriebs. Zudem setze die Anordnung voraus, dass wenigstens 100 Fußgänger pro Stunde eine solche Querung in Anspruch nehmen. Diese Frequenz werde nach Ansicht des Landesbetriebs aber nicht erreicht.

Um dennoch etwas für die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu tun, soll wenigstens an der Bushaltestelle eine Straßenlaterne aufgestellt werden. Die Stadtwerke hätten sich auch schon an den Landesbetrieb gewandt. Mit einer Genehmigung werde laut Krohn zeitnah gerechnet. Die Leuchte soll in der selben Ausführung angebracht werden wie bei der Bushaltestelle in Radensleben.(zig)

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