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Kämmerer Sven Siebert wertet Abstimmung zum Bürgerhaushalt 2019 aus / Für 2020 gibt es bereits 38 Projektideen

Bürgerhaushalt
Tornower liegen prozentual deutlich vorn

Blick in den Klimastall: Der Forstfaschingsverein erhält aus dem Bürgerhaushalt für dieses Jahr von der Stadt 7500 Euro, um die Heizung in seinem Domizil zu erneuern.
Blick in den Klimastall: Der Forstfaschingsverein erhält aus dem Bürgerhaushalt für dieses Jahr von der Stadt 7500 Euro, um die Heizung in seinem Domizil zu erneuern. © Foto: Thomas Burckhardt
Sven Klamann / 22.02.2019, 06:00 Uhr
Eberswalde (MOZ) Noch bis zum 30. Juni nimmt das Rathauspersonal Vorschläge dazu entgegen, wofür im kommenden Jahr die 100 000 Euro ausgegeben werden, die im Bürgerhaushalt zur Verfügung stehen. Die ersten 38 von Einwohnern geäußerten Ideen finden sich bereits auf der Internetseite der Stadt wieder. Sie reichen von einer Uhr für den Marktplatz bis zum Einrichten einer weiteren Fußgängerzone.

Im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen hat Eberswaldes Kämmerer Sven Siebert jüngst aber nicht voraus-, sondern zurückgeschaut und dabei die Abstimmungsrunde zum Bürgerhaushalt für 2019 ausgewertet, an der sich am 22. September 1841 Eberswalder ab 14 Jahren beteiligt hatten. Damals waren Gelder für Instandsetzungen beim Kanusportverein SV Empor, die Erneuerung der Sporthalle und der sportgeräte des SV Motor, den Erwerb eines Kleinbusses für die Freie Gesamtschule Finow, digitales Lernen mit Tablets an der Kinderakademie, Sanierungsmaßnahmen am Sportplatz Tornow, eine Wasserspiel- und Bewegunsanlage für die Kita „Zwergenland“, die Erneuerung der Heizungsanlage im vom Forstfasching genutzten Klimastall, die Kennzeichnung der Tempo-30-Zone in der Fritz-Weineck-Straße sowie zusätzliche Mülleimer am Drachenkopf bewilligt worden. Alles in allem hatten laut Kämmerer 87 Projekte zur Wahl gestanden.

Die meisten Vorschläge, nämlich 18, gab es für Maßnahmen, die Kindern und Jugendlichen zugutekommen sollten. Anregungen für Straßen, Wege und Plätze (17) wurden am zweithäufigsten genannt. Auf den dritten Rang kam ein Bereich, den Sven Siebert mit „Stadtbild und Stadtmöbel“ (14) beschrieb. Die Themen Tiere, Pflanzen und Umwelt  (11)  sowie Sport und Gesundheit (11) wurden seltener gennannt. Gleiches galt für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit (8) sowie Kultur und Soziales (7).

Die Hitparade der Abstimmenden führte die Stadtmitte an (442), der Finow (359), Westend (219), das Brandenburgische Viertel (176), Ostend (144), Nord-end (139), das Leibnizviertel (100), Tornow (88), die Clara-Zetkin-Siedlung (67), Kupferhammer (55), Spechthausen (25), Südend (14) und Sommerfelde (13) folgten.

Prozentual standen die Tornower ganz weit oben auf dem Treppchen. In ihrem Ortsteil lag die Wahlbeteiligung bei 29,6 Prozent. Spechthausen kam auf 12,7, Kupferhammer auf 11,8, die Zetkinsiedlung auf 7,4, Westend auf 5,7, die Stadtmitte auf 5,5, Nordend auf 5,4, Ostend auf 5,2, Finow auf 4,4, Sommerfelde auf 3,7, das Leibnizviertel auf 3,4, das Brandenburgische Viertel auf 3,2 und Südend auf 2,3 Prozent.

Zur Abstimmung über den Bürgerhaushalt 2020 wird für den 7. September eingeladen.

www.eberswalde.de

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