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Im Falkenhagener Ärztehaus gibt es jetzt wieder eine Physiotherapie

Medizinische Versorgung
Infrastruktur im Dorf gestärkt

Neue Physiotherapie im Ärztehaus: Patric Schüler, Beatrice Ksink und Edith Kerber-Kuczera (v.l.) im Sportraum.
Neue Physiotherapie im Ärztehaus: Patric Schüler, Beatrice Ksink und Edith Kerber-Kuczera (v.l.) im Sportraum. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 08.03.2019, 21:21 Uhr
Falkenhagen (MOZ) Das jahrelange Engagement der Bürgermeisterin Bärbel Mede trägt Früchte: Zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur gibt es seit dieser Woche im sanierten Ärztehaus nun auch wieder eine Physiotherapie.

Übernommen hat die Räume linkerhand direkt unter dem Jugendklub der Fürstenwalder Patric Schüler. Der 26-Jährige hat sich mit seinem Beruf schon 2014 selbstständig gemacht. Familär geprägt sei er, sagt er lachend. Schließlich hat auch seine Mutter Peggy Schüler in Fürstenwalde eine Physiotherapie. Patric Schüler baute sich seine eigene Filiale im Süden der Spreestadt auf. Es folgten Zweigstellen in Storkow, Rostock – mittlerweile geschlossen – und Woltersdorf.

Durch den Aufruf von Bürgermeisterin Bärbel Mede über Internet kam er nach Falkenhagen. "Das war schon 2017. Da sahen die Räume noch nach tiefstem DDR-Bau aus." Medes Versprechen, das Ärztehaus werde saniert, ist mittlerweile Wirklichkeit geworden. "Wir haben hier Allgemeinmediziner, auch einen Zahnarzt, brauchen unbedingt auch wieder eine Physiotherapie", sagt sie. Dafür wurden drei Behandlungsräume, Toiletten und ein Sportraum modern eingerichtet.

Seit dieser Woche ist geöffnet, bietet alle typischen Leistungen an. "Wir hoffen auf viel Kundschaft aus der Region, zumal die nächsten Einrichtungen erst in Seelow und Frankfurt sind", sagt Patric Schüler. Er wolle gern was für die Infrastruktur im Dorf machen, wo Angebote auf dem Lande doch rar sind.

Der Fürstenwalder kümmert sich weiter als Regionalleiter um seine Zweigstellen mit insgesamt 20 Mitarbeitern. Die Leitung der Falkenhagener Hauses hat er daher in die Hände von Therapeutin Edith Kerber-Kuczera übergeben, die von Beatrice Ksink (Anmeldung) sowie ab Mai durch die zweite Therapeutin Stefanie Kerber unterstützt wird. Die erste Woche lief schon sehr gut, sagt Patric Schüler. Viele Falkenhagener hätten schon vorbeigeschaut, sich Termine geholt. Auch Hausbesuche wurden vereinbart. "So kann es gerne weitergehen."

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