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Christina Kloke zeigt bis zum 12. Mai in Letschin die Oderlandschaft auf Aquarell-Bildern

Ausstellung
Oderlandschaften in Aquarell

Aquarelle bewundert: Auf der Vernissage der neuen Ausstellung in Letschin kamen viele Gäste mit der Künstlerin Christina Kloke ins Gespräch.
Aquarelle bewundert: Auf der Vernissage der neuen Ausstellung in Letschin kamen viele Gäste mit der Künstlerin Christina Kloke ins Gespräch. © Foto: Cornelia Mikat
Ingo Mikat / 10.03.2019, 21:27 Uhr
Letschin Unter dem Motto: "Die Muse kommt in der Natur" präsentiert die Malerin und Leiterin des Mal- und Grafikzirkels im Förderverein "Alte Dampfbäckerei" Seelow, Christina Kloke, in den Letschiner Heimatstuben eine Auswahl von 34 Werken ihres künstlerischen Schaffens. Zur Vernissage, die der Leiter des Hauses, Edgar Petrick, mit einer Laudatio eröffnete, stellt die Künstlerin Landschaftsbilder aus, die seit 2002 in der Oderregion und an der Ostseeküste entstanden.

Schon als Schülerin begann Christina Kloke zu malen. Dazu inspirierte sie auch ihr Vater. Viele Jahre beanspruchten Familie und Beruf die gesamte Zeit der Krankenschwester, Hortnerin sowie spätere Lehrerin und Kunsterzieherin. Fast verschüttete damals der Alltagsstress ihre eigentlich schon in der Jugend erkennbare Malbegabung. Doch als, wie sie auf der Vernissage berichtete, ihre drei Kinder selbständiger im Leben zurecht kamen, begann sie sich an ihre Liebe zur Malerei zu erinnern. Es folgten Besuche von Malkursen und Zirkeln, unter anderem von Waldemar Gewandt in Neuhardenberg und bei Ilona Roscher sowie eine Erwachsenenqualifizierung zur Kunsterzieherin.

Nach der Wende studierte Christina Kloke noch einmal zusätzlich das Unterrichtsfach Deutsch, um weiter 5. und 6. Klassen künstlerisch unterrichten zu dürfen. Seit 2001 leitet die heute 78-Jährige Pensionärin den Mal- und Grafikzirkel des Fördervereins der Alten Dampfbäckerei Seelow.

Ihre in der Ausstellung präsentierten, überwiegend unter freiem Himmel entstandenen Bilder belegen eine innige Verbindung der Malerin zu Natur und Landschaft. Auf herausragende Weise versteht es Christina Kloke mit speziellen farblichen Stimmungen Gefühle auszudrücken. Zahlreiche ihrer ausgestellten Aquarelle, unter anderem "Wege im Winter", "Sonnenuntergang" "Weg ins Licht", aber auch "Winterspaziergang" und "Oderidylle" lassen mit speziellen Kompositionen von dunklen und hell erscheinenden Flächen sowie mit pointierten Pinselstrichen aufgetragenen Farben, einen eigenen ansprechenden Malstil erkennen.

Das Publikum der Vernissage - zu dem neben vielen Letschinern auch zahlreiche Zirkelmitglieder, Familienangehörige und Künstler der Region gehörten - zeigte sich jedoch nicht nur von ihren Aquarellen begeistert. Anerkennung fanden auch die gezeigten Acrylarbeiten, unter ihnen: "Park Buckow", "Bei Friedersdorf" und Öl-Bilder, wie zum Beispiel "Angler am Fluss" sowie ein Stillleben "Ananas und Apfelsine". Zwei Schülerinnen, Paula Kim Stürzebecher und Therese Wirth, erfreuten die Gäste der Vernissage mit Klaviermusik. Die Bilder sind bis zum 12. Mai im Haus Birkenweg zu shen.

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