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Frühes Tor entscheidet Barnim-Derby für Preussen-Reserve

Duell in luftiger Höhe: der Ahrensfelder Celio Richter (links) und Said Abdul-Basir Sharafi von Preussen II
Duell in luftiger Höhe: der Ahrensfelder Celio Richter (links) und Said Abdul-Basir Sharafi von Preussen II © Foto: Ingo Muhme
Ingo Muhme / 12.03.2019, 02:15 Uhr
Ahrensfelde Den Barnimer Vergleich zweier Reserve-Teams entscheidet schlussendlich glücklich, aber vielleicht auch nicht unverdient, die Gästemannschaft von Preussen Eberswalde II mit 1:0 bei Grün-Weiß Ahrensfelde II. Damit kann die Mannschaft von Preussen-Trainer Ronny Heinrich erst einmal durchatmen, denn der Abstand zum Abstiegsgplatz beträgt nun elf Punkte.

Für Ahrensfelde bedeutet diese Niederlage keinen Beinbruch, aber als Favorit der Partie, hätte man mehr erwarten können. Bei starkem Wind, aber guten Platzverhältnissen, entwickelte sich eine Partie, die man bei nüchterner Betrachtung als nicht Kreis­oberliga tauglich bezeichnen konnte. Preussen spielte im ersten Durchgang mit dem Wind im Rücken, konnte dies aber kaum für sich nutzten und musste erst einmal viel Defensivarbeit leisten. "Ich denke, wir haben das taktisch ganz gut hinbekommen, wobei man bemerken muss, dass es uns Ahrensfelde auch nicht schwer gemacht hat." zeigte sich Ronny Heinrich im Nachgang mit der Abwehrleistung sehr zufrieden.

Die erste und eigentlich auch einzige Ahrensfelder Riesenchance hatte Sebastian Vlach auf den Füßen. Er kam am Fünfmeterraum vollkommen frei zum Abschluss, nachdem Preussen-Keeper Swen Lichtenberg einen Freistoß abprallen ließ. Doch scheinbar verließen Vlach die Nerven, als er den Ball kläglich neben den Kasten setzte (10.). Mit der ersten Gästemöglichkeit fiel dann auch das Tor des Tages. Ein Angriff, der über die rechte Seite eingeleitet wurde und an der Strafraumkante über mehrere Stationen die Seite wechselte, beinhaltete schon einige gute Abschlusspositionen. "Nun schießt doch mal", hatte Ronny Heinrich seinen Männern lautstark zugerufen. Schlussendlich wurde per Flanke noch einmal die Seite auf Kevin Domroes gewechselt, der frei am langen Pfosten einnetzten konnte (15.). Dass die Partie zu diesem Zeitpunkt schon entschieden sein sollte, konnte nun wirklich niemand ahnen. Ahrensfelde hatte in der Folge keine Antworten, agierte zu lethargisch und rannte den eigenen Ansprüchen hinterher. Eberswalde hingegen, machte hinten dicht und konnte auf Grund der schwachen Offensivvorstellung der Hausherren den Sieg in aller Ruhe nach Hause schaukeln.

Ahrensfeldes Trainer Daniel Lüß zeigte sich im Nachgespräch "pappsatt": "Wenn man im Spiel zweimal aufs Tor schießt, ist das einfach zu wenig. Uns fehlte heute die Überzeugung. Dies war ja schon letzte Woche so, darüber müssen wir unbedingt sprechen." Sein Gegenüber, Ronny Heinrich, wirkte da entspannter. "Der Sieg war schon glücklich. Wir hatten zwar weniger Ballbesitz, haben aber versucht über Nadelstiche zum Erfolg zu kommen. Und das hat ja dann auch geklappt. Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel und sind glücklich etwas Abstand nach unten zu haben."

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