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Kliestows 700-Jahr-Feier im kommenden Jahr nimmt langsam Formen an / Festumzug steht schon fest

700 Jahre
Neun Arbeitsgruppen planen Jubiläum

Komitee: Bernd Meergans, Erwin Kaup, Gabriele Neumann, Ulrich Schultheiß, Michael Macht, Stefan Deichsler
Komitee: Bernd Meergans, Erwin Kaup, Gabriele Neumann, Ulrich Schultheiß, Michael Macht, Stefan Deichsler © Foto: René Matschkowiak
René Matschkowiak / 12.03.2019, 07:00 Uhr
Kliestow Jetzt geht alles ganz schnell. Noch im vergangenen Jahr war gar nicht klar, ob die Kliestower überhaupt ihre 700-Jahr-Feier des Dorfes gemeinsam begehen. Mitte Januar dieses Jahres gab es dann eine erste Gesprächsrunde der Kliestower Bürger. Herausgekommen sind dabei insgesamt über 70 Vorschläge und Ideen zum Ortsjubiläum, das im kommenden Jahr am 22. und 23. August groß gefeiert werden soll. Im Februar wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet.

Außerdem wurde ein Festkomitee für die Initiative "Pro 700 Jahre Kliestow" berufen. Hier arbeiten unter anderem Pfarrerin Gabriele Neumann als Vertreterin der Kirche, Ulrich Schultheiß vom Heimatverein und Bürger wie Stefan Deichsler zusammen.

"Noch können wir natürlich keine Details für das Fest nennen, da die neun Arbeitsgruppen erst ihre Arbeit aufgenommen haben", so der gewählte Vorsitzende der Initiative, Michael Macht. In jedem Fall soll es aber einen Festumzug geben, so die grobe Planung. Hierfür werden noch Ideen gesucht, ebenso wie Kostüme aus der jeweiligen Zeit, die dargestellt werden soll.

Weiterhin ist ein Marktreiben vorgesehen, ebenso wie ein Festprogramm, für das der Unterhalter Achim Orthen verantwortlich ist. Ihn kennt man unter anderem vom Frankfurter Oktoberfest. "Natürlich sind auch weiterhin alle interessierten Bürger eingeladen, sich einzubringen", so die Mitglieder des Festkomitees.

Ein sensibles Thema ist die Finanzierung des Festes. "Wir prüfen derzeit, wie wir das am besten stemmen können", so Michael Macht, der auch für die Finanzen verantwortlich ist. Die Arbeit des Festkomitees soll sehr transparent verlaufen. So gibt es regelmäßige monatliche Zusammenkünfte, aber auch aktualisierte Aushänge in den Schaukästen des Ortsteils und Informationen auf der Internetseite.

Im Jahre 1320 wurde der Ort erstmals als Ville Clistow schriftlich erwähnt. Diese auf Latein verfasste Urkunde hatte eine Verschenkung des Dorfes zum Gegenstand: Der Herzog Rudolf von Sachsen beschenkte die Stadt Frankfurt mit dem Dorf Cliestow.

Die nächste Tagung des Festkomitees findet am Donnerstag, 14. März, statt.

Aktuelles: www.mein-kliestow.de

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