Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Fußball
Oderstädter in Unterzahl und Moral zum Sieg

Es brennt im Frankfurter Strafraum: Tobias Fiebig und Schlussmann Patrick Behrend vom 1. FCF befördern das Spielgerät vor dem liegend nachsetzenden Müncheberger Angreifer Toni Pförtner aus der Gefahrenzone. Das Spielgerät war zuvor an den Pfosten des Oderstädter Gehäuses getrudelt. Auf dem Rücken liegend beobachtet Tom Koslowski die Szenerie.
Es brennt im Frankfurter Strafraum: Tobias Fiebig und Schlussmann Patrick Behrend vom 1. FCF befördern das Spielgerät vor dem liegend nachsetzenden Müncheberger Angreifer Toni Pförtner aus der Gefahrenzone. Das Spielgerät war zuvor an den Pfosten des Oderstädter Gehäuses getrudelt. Auf dem Rücken liegend beobachtet Tom Koslowski die Szenerie. © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 12.03.2019, 10:21 Uhr
Müncheberg (MOZ) Thomas Prentkowski, Übungsleiter der zuletzt so erfolgreichen SG Müncheberg, hatte es im Vorfeld im Blut: "Das wird gegen eine bis in die Haarspitzen motivierte und dementsprechend auftretende Frankfurter Mannschaft alles andere als ein Spaziergang." Er sollte Recht behalten. Nach 90 Minuten, davon agierte seine Elf die gesamte zweite Halbzeit in Überzahl, setzte es eine 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Frankfurt.

Der erste Durchgang stand im Zeichen der Gäste, die sich ein klares Chancenplus erarbeiteten, aber dennoch nichts Zählbares zustande brachten. So verfehlte der Kopfball von Tony Schnürer in der 22. Minute um Zentimeter den von Paul Katschmarek bestens gehüteten Müncheberger Kasten. Lediglich  Frankfurts Nils Dochow gelang es, den hünenhaften SG-Torsteher zu überwinden. Allein: Der Berliner Unparteiische Michael Dikof hatte dem Treffer die Anerkennung auf Grund einer Abseitsstellung verwehrt. Den Angriffsaktionen der Platzherren ging indes die Genauigkeit abhanden. So musste Frankfurts wenig geprüfter Schlussmann Patrick Behrend häufiger das Spielgerät aus der Peripherie der Müncheberger Sportanlage zurückholen, als Schüsse auf seinen Kasten entschärfen.

Erst in der Schlussphase des ersten Abschnittes erwachte die Heimelf aus der Offensiv-Lethargie und kam neben einem Pfosten-Treffer zu einigen ungenutzten Chancen, ehe der Unparteiische das Treiben mit dem Pausenpfiff beendete. Damit ganz und gar nicht anfreunden wollte sich Frankfurts Angelo Müller, der sich noch ein lautstarkes Wortgefecht mit dem Schiedsrichter im Mittelkreis lieferte. Das brachte dem Oderstädter die Gelb/Rote-Karte ein.

Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer eine auf die Führung drängende Heimelf, während die numerisch unterlegenden Gäste sich zunächst auf die Defensivarbeit konzentrierten. Ein glückliches Händchen bewies im weiteren Spielverlauf Gäste-Trainer Klaus Herpel, der eine Viertelstunde vor Schluss Leon Schröter einwechselte. Gerade einmal drei Minuten in der Partie, erzielte Schröter den siegbringenden Treffer für die Frankfurter, die in der Schlussphase mit Glück und Geschick den knappen Vorsprung über die Ziellinie retteten.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG