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Anwohner beklagen fehlende Information / Planer: Sorten sind kleinkronig

Pflanzaktion
100 Bäume für die Siedlung

Beratung: Planer Bernd Kotermann (v.r.), Martin Wiese von der Verwaltung, sowie Pielicke-Vorarbeiter Marco Notnagel.
Beratung: Planer Bernd Kotermann (v.r.), Martin Wiese von der Verwaltung, sowie Pielicke-Vorarbeiter Marco Notnagel. © Foto: Ulf Grieger/MOZ
Ulf Grieger / 13.03.2019, 06:00 Uhr
Letschin (MOZ) Die Letschiner Siedlungstraße wird nun begrünt. Im Rahmen des Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Straßenbau in dem Bereich Siedlungsstraße, August-Bebel-Straße und Edwin Hoernle-Straße werden jetzt von der Firma Landschaftsbau Pielicke insgesamt 100 Bäume gepflanzt. Bereits der Beginn der Pflanzungen sorgte in der Siedlung bei einigen Anwohnern für Aufregung.

Darüber berichtet Richard Erxleben. "Es hat uns niemand darüber informiert, dass wir nun vor unseren Häusern Bäume bekommen", so der Anwohner der Hoernle-Straße. An dieser Straße hatte vor der Sanierung, an der die Eigentümer der Anliegergrundstücke finanziell beteiligt wurden, einige Eschen gestanden, die gefällt werden mussten. Andere Anwohner waren ob der erneuerten Bautätigkeit zwar neugierig, hatten aber daran nichts auszusetzen.

Martin Wiese von der Gemeindeverwaltung, Bernd Kotermann als Planer des Gesamtprojekts sowie Pielicke-Vorarbeiter Marco Notnagel erläuterten die Pflanzung. Vorgesehen ist, dass insgesamt 70 Blutpflaumen und 30 Säulen-Ebereschen gepflanzt werden. "Das war von Anfang an so vorgesehen und war den Anwohnern in der Anliegerversammlung vor Beginn der Bauarbeiten auch alles erläutert worden", so Martin Wiese.

Er betonte, dass man extra solche Baumarten ausgesucht habe, die das Lebensgefühl der Anwohner nicht groß beeinträchtigt werden. So handle es sich um sehr langsam wachsende Bäume, die zudem nur eine kleine Krone ausbilden. Es sei nicht damit zu rechnen, dass es in den Stuben wegen der Bäume dunkel werde. Die Gehölze bilden auch nur kleine Früchte aus. Die Firma aus Schwielowsee bei Werder werde zudem zwei Jahre lang die Pflege der 100 Jungbäume übernehmen. Auf Dauer sind die Bäume bei Trockenzeiten sicher auch auf einen Eimer Wasser seitens der Anwohner angewiesen.

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