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Baustart
Parkplatz mit Stromtankstelle entsteht am Stadthafen

Letzter Blick auf die Planungen: Bürgermeister Jörn Lehmann, Planer Thomas Redlich von der Firma "Grün und Bunt", Kämmerin Martina Schnur und Denis Kubitzky von der Zehdenicker Tief- und Verkehrsbaufirma ZTV (von links).
Letzter Blick auf die Planungen: Bürgermeister Jörn Lehmann, Planer Thomas Redlich von der Firma "Grün und Bunt", Kämmerin Martina Schnur und Denis Kubitzky von der Zehdenicker Tief- und Verkehrsbaufirma ZTV (von links). © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 13.03.2019, 06:07 Uhr
Liebenwalde (MOZ) Die Planungen für die Park- und Rastanlage gleich neben dem Liebenwalder Stadthafen reichen bis ins Jahr 2017 zurück. Dienstag war nun der Baustart für das rund 225 000 Euro teure Projekt. "Für Liebenwalde ist das ein wichtiges Infrastrukturprojekt, um die touristische Attraktivität der Stadt  zu erhöhen", erinnerte Bürgermeister Jörn Lehmann (parteilos) an die Diskussionen im Stadtparlament. Denn für den Bau des Parkplatzes musste ein Wohnhaus abgerissen werden. Den Ausschlag dafür lieferte letztlich die Höhe an Kosten, um das Gebäude wieder bewohnbar zu machen. Dabei ging es nicht in erster Linie um die Bausubstanz, sondern um die bauliche Struktur des Gebäudes. Das lag direkt neben der Berliner Straße. Die vor allem durch die Laster verursachten Vibrationen wurden  direkt auf das Gebäude übertragen. Vor diesem Hintergrund eine Sanierung anzustreben,  wäre technisch zwar machbar gewesen, erschien jedoch finanziell wenig sinnvoll. Da außerdem rund um den Stadthafen vor allem in der Sommersaison Parkplätze fehlen, entschied sich eine Mehrheit der Kommunalpolitiker für den Anriss des Hauses und den Bau des Park- und Rastplatzes.

Entstehen sollen 31 Stellplätze, davon zwei Behindertenparkplätze und zwei mit einer Stromtankstelle versehen. Auch die Radler werden nicht vergessen, für die vier Anstellbügel für acht Räder in die Erde gesetzt werden. Sitzmöglichkeiten zum Erholen und für eine Rast ergänzen das Angebot.

225 000 Euro sind für den Bau veranschlagt. Über das Leader-Programm zur Förderung des ländlichen Raumes konnte die Stadt 140 000 Euro akquirieren und 5 000 Euro vom Kreis für die Förderung der Elektromobilität.

Klappt alles, wie geplant, sollen die Arbeiten noch vor Beginn der Sommerferien beendet und der Park- und Rastplatz vor dem 22. Juni offiziell in Betrieb genommen werden.(veb)

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