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Tourismus
Kritik am Lindower Internetauftritt

Kein Wassersport: Schwäne zu füttern ist eine nette Freizeitbeschäftigung. Auf der Lindower Internetseite befindet sich das Bild aber unter dem Punkt "Wassersport".
Kein Wassersport: Schwäne zu füttern ist eine nette Freizeitbeschäftigung. Auf der Lindower Internetseite befindet sich das Bild aber unter dem Punkt "Wassersport". © Foto: Stadt Lindow
Brian Kehnscherper / 13.03.2019, 17:47 Uhr
Lindow (MOZ) Trostlose Videos, nichtssagende Bilder: Mit der Gestaltung der Internetseite der Stadt Lindow ist der Stadtverordnete Hansjörg Schubach (CDU) nicht hundertprozentig einverstanden. "Über die Aufmachung kann ich gar nicht meckern. Trotzdem ist auf der Internetseite viel zu tun", so Schubach.

Auf der Sitzung des Tourismusausschusses, dem er vorsitzt, kritisierte Schubach am Montagabend einige Details. So hält er es beispielsweise für unglücklich, dass unter dem Reiter "Über uns" zuerst die Geschichte der Stadt zur Wahl steht und ein bisschen weiter unten auf das Schloss Meseberg im Nachbarlandkreis Oberhavel hingewiesen wird. Auch die Bildauswahl unter dem Punkt "Erholungsort" hält er nicht für geeignet, für Lindow zu werben. Ein im Herbst gedrehtes und verlinktes Video mit Stadtansichten wirke eher trostlos. Unter dem Punkt "Baden" gibt es keine Fotos der Badestellen, und unter dem Punkt "Wassersport" sind zwar Bilder von Touristen an und auf dem Wasser, nicht aber von Wassersportlern zu sehen. "Da hätte man doch ein Foto von einer Regatta, mit hunderten Optis auf dem Wasser nehmen können", so Schubach. Dass das Foto der Kirche in Keller das Gotteshaus eingerüstet zeigt, hält Schubach für ebenso unglücklich wie die Tatsache, dass unter dem Punkt "Kirchen" nur die evangelische Kirche erwähnt ist,  nicht aber die katholische. Auch die Fülle der Unterpunkte ist ihm zu groß. "Ich verzettel mich als Nutzer total. Das Ergebnis ist, dass ich die Seite dann verlasse." Er bedauert, dass der Tourismusausschuss beim Erstellen der Seite im vergangenen Jahr nicht beteiligt worden ist. Einiges hätte dann vermieden werden können. Nun möchte er gemeinsam mit Petra Steffen von der Touristinfo sowie drei weiteren Helfern daran arbeiten, die kleinen Mängel zu beheben.

Schubach hat viele Ideen. Unter anderem schwebt ihm vor, im Sommer einen Fotowettbewerb auszuloben, bei dem die schönsten Ansichten Lindows gesucht werden. Er ist sich sicher, dass dabei viele kreative Bilder entstehen werden. Außerdem möchte er eine Gästebefragung.(bk)

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