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Entschädigungen
Zuschüsse aus der Gemeindekasse

Auch die Reetzer Feuerwehrleute dürfen sich auf eine kleine Aufwandsentschädigung freuen.
Auch die Reetzer Feuerwehrleute dürfen sich auf eine kleine Aufwandsentschädigung freuen. © Foto: E. Loth
Eva Loth / 22.03.2019, 09:00 Uhr
Wiesenburg Nicht zuletzt durch das Brandjahr 2018 wurde und wird in vielen Gemeinden und Kommunen über die Entschädigungen für freiwillige Feuerwehrleute beraten. Die Kameraden opfern nicht nur ihre Freizeit, sondern setzen teilweise ihr Leben ein.

Auch in der Gemeinde Wiesenburg/Mark wurde schon sei Längerem darüber diskutiert, welche Summen angemessen sind. Im Juni 2018 wurde die Gemeindeverwaltung mit der Aktualisierung der Satzung über die Gewährung von Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige beauftragt. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, deren Ergebnisse nun den Gemeindevertretern als Beschluss auf ihrer jüngsten Sitzung vorlagen. So erhalten zukünftig der Gemeindewehrführer 2.000 Euro, sein Stellvertreter 1.000 Euro, der Gemeindejugendwart 300 Euro, der Ortsjugendwart 200 Euro und dessen Stellvertreter 100 Euro pro Jahr. Bei den Ortswehren staffelt sich die Entschädigung je nach Fahrzeugkategorie. Außerdem erhalten die Ortsfeuerwehren für notwendige Auslagen in Zusammenhang mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für die Teilnahme jeder Einsatzkraft an Einsätzen eine Aufwandsentschädigung von 5 Euro. Diese erhöht sich im Rahmen von Gefahrstoffeinsätzen auf 15 Euro je Einsatz. Diejenigen Kameraden, die als Ausbilder und Maschinisten im Rahmen der Grundausbildung tätig sind, erhalten 5  Euro pro Stunde. Für die Ausgestaltung des kameradschaftlichen Lebens gewährt die Gemeinde einen Zuschuss von 3.600 Euro, der anteilig auf die Ortswehren und Löschgruppen verteilt wird. Für die Gemeinde entsteht ein Mehraufwand. Beliefen sich die Kosten vorher auf etwa 16.400 Euro, sind es nun 2.600 Euro mehr. Die Gemeindevertreter waren sich bei einem Beschluss wohl noch nie so einig. Es wurde Zeit, so die einhellige Meinung. Gleichzeitig wurden Entschädigungen für Mitglieder der Gemeindevertretung und der Ausschüsse angehoben. Diese Entscheidung resultiert vor allem daraus, dass sich die Zahl der Sitzungen erhöht hat. Außerdem wurden neue Ausschüsse ins Leben gerufen, die in der bisherigen Satzung nicht berücksichtigt waren. So erhält nun der Vorsitzende des Hauptausschusses eine monatliche Aufwandsentschädigung von 50 Euro, bei den Vorsitzenden der Ausschüsse sind es 30 Euro.

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