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Britzer Billardkegler bleiben nach zwei Siegen zum Saisonabschluss in der 1. Bundesliga

Billard
Klassenerhalt klar gemacht

Auch nächstes Jahr in der 1. Bundesliga: die Billardkegler vom BSV Britz
Auch nächstes Jahr in der 1. Bundesliga: die Billardkegler vom BSV Britz © Foto: Dirk Schaal
Holger Maasch und Dirk Schaal / 28.03.2019, 02:00 Uhr
Britz (MOZ) Mit zwei Siegen an den letzten beiden Spieltagen schafften die Billardkegler vom BSV Britz den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Lange mussten die Britzer als Aufsteiger um die Ligazugehörigkeit  zittern und konnten nun aus eigener Kraft alles klar machen.

Von Saisonbeginn an lief es bei den Britzern nicht so wie gedacht. "Vielleicht machen wir uns einfach zu viele Gedanken, haben den Kopf nicht frei", vermutete Mannschaftsleiter Holger Maasch. So vertagte der BSV unfreiwillig das Spiel um den direkten Klassenerhalt auf den vorletzten Spieltag, mit dem SV Bohsdorf hatten sie den direkten Konkurrenten zu Gast. Um nicht in die Relegation zu müssen, war die Aufgabe klar: Es musste ein Sieg her. Bei einer Niederlage hätte man Bohsdorf nicht mehr von Platz acht verdrängen können.

Die Begrüßung war noch recht locker und der Start eigentlich auch. Uwe Flöhr mit 271 und Holger Maasch mit 276 konnten einen Vorsprung von knapp 80 Holz erspielen weil Bohsdorf nicht wirklich ins Spiel fand. Wer dachte, das läuft jetzt mal locker durch, machte große Augen, weil ab diesen Zeitpunkt war keine Lockerheit mehr vorhanden. Hornig und Hünike spielten noch recht solide und konnten ihre Gegner in Schach halten. Zum Erstaunen der Zuschauer quälten sich Maiwald und Meseke durch die Partie und es wollte einfach nicht laufen. Glück für Britz, dass Bohsdorf genauso nervös agierte. Zum Schluss hatte Britz mit 1544:1500 die Nase vorn und war mehr wie erleichtert. Bei dem Ergebnis jubelte man dann doch nicht ganz so laut weil man tatsächlich mit einem blauen Auge davongekommen war.

Der letzte Spieltag der Saison hatte nur noch kosmetischen  Wert und mit etwas Lockerheit kam auch das Niveau zurück. Holger Maasch mit 277 und Uwe Flöh mit 265 kamen zum Anfang ein wenig ins Stocken und konnten mit Biss und Routine zurück ins Spiel finden. Richard Maiwald spielte mit 289 eindeutig besser wie am Vortag und mit der Top-Leistung von Andre Meseke mit 325 und Torsten Hünike mit 295 war das Vortagsspiel vergessen. Ein klarer Sieg mit 1682:1503 brachte dann noch einen versöhnlichen Abschluss.

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