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Kindergarten
Ein Strauß bunter Rosen zum Abschied

Abschied mit Wehmut: Angelika Splinter im Kreise ihrer Kindergartenkinder. Nach 18 Jahren im Eichhorster "Spatzennest" war am Donnerstag ihr letzter Arbeitstag in der Einrichtung.
Abschied mit Wehmut: Angelika Splinter im Kreise ihrer Kindergartenkinder. Nach 18 Jahren im Eichhorster "Spatzennest" war am Donnerstag ihr letzter Arbeitstag in der Einrichtung. © Foto: susan hasse
Susan Hasse / 28.03.2019, 21:38 Uhr
Eichhorst (MOZ) Nach 44 abwechslungsreichen Berufsjahren als Erzieherin, davon allein 18 Jahren in der Kita "Spatzennest" in Eichhorst, geht Angelika Splinter in den Ruhestand. Ganze Generationen Eichhorster Kinder hat Angelika Splinter bei ihren ersten Trippelschritten ins Leben begleitet und ihnen die ersten Worte entlockt. Die richtigen Worte zur liebevollen Verabschiedung am Donnerstag fanden Kita-Leiterin Ute Schmidt und Henry Pepinsky, der eigens mit seiner Orgel vorbeigekommen war. Sie dankten der 63-Jährigen für die schöne Zeit und gaben ihr neben zahlreichen Geschenken auch viele gute Wünsche mit auf den Weg. Die Kinder hatten ihre Wünsche auf Zettel schreiben lassen und übergaben sie zusammen mit einer Rose der geliebten Erzieherin. Ein großer bunter Strauch Rosen kam am Ende zusammen.

Derzeit werden in der Einrichtung 28 Kinder zwischen 18 Monaten und sechs Jahren  betreut, damit hat ist die Kapazitätsgrenze erreicht, erzählt Leiterin Ute Schmidt. Erst nach der Einschulung im August könne die Warteliste abgearbeitet werden. Das Spatzennest, idyllisch gelegen am Rande des Waldes, hat einen guten Ruf unter den Kindergärten der Gemeinde Schorfheide. Auch Eltern aus Finowfurt, Klandorf und Groß Schönebeck bringen ihre Kinder in das Schorfheide-Dorf. Das habe im Wesentlichen mit der besonderes familiären Atmosphäre der kleinen Einrichtung zu tun, heißt es. Genau dieses Familiäre hat auch Angelika Splinter immer gefallen. Als junge Frau ist sie aus Leipzig als Erzieherin in die Pionierrepublik in Altenhof zufällig in der Schorfheide gelandet, erzählt sie.

Der Liebe wegen ist sie dann geblieben und wohnt heute in Friedrichswalde. "Es war eine sehr schöne Zeit in Eichhorst", so Splinter. Das sieht auch ihre Kollegin Ute Schmidt so: "Wir haben seit 18 Jahren wie Zahnräder ineinander gegriffen und uns blind verstanden". Diese Lücke zu schließen werde nicht einfach. Angelika Splinter will sich in den kommenden Wochen ihren Enkeln widmen und wird im Sommer verreisen, verrät sie. Den Weg nach Eichhorst vergisst sie allerdings nicht so schnell und verspricht, schon bald wieder vorbeizukommen, um die Kinder wachsen zu sehen.

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