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Halbfinale
Keine Chance für Brieselang

Einlauf zum Halbfinale des Brandenburger Landespokals. Auch wenn Grün-Weiß Brieselang die Sensation gegen Energie Cottbus nicht gelang, waren beide Teams am Ende zufrieden.
Einlauf zum Halbfinale des Brandenburger Landespokals. Auch wenn Grün-Weiß Brieselang die Sensation gegen Energie Cottbus nicht gelang, waren beide Teams am Ende zufrieden. © Foto: Jan Kuipers
Jan Kuipers / 04.04.2019, 10:06 Uhr - Aktualisiert 04.04.2019, 10:25
Falkensee (MOZ) Einmal den Fußball-Landespokal gewinnen, sich für den DFB-Pokal qualifizieren und dann einen der ganz Großen ärgern. Das ist der unerfüllte Traum vieler Amateurmannschaften und auch für Grün-Weiß Brieselang ist er jetzt ausgeträumt. Sie schafften es bis in das Halbfinale des "AOK-Landespokals", dort war dann am Dienstagabend gegen die Drittligaprofis von Energie Cottbus Schluss.

Der Titelverteidiger ließ von Anfang einen keinen Zweifel daran, dass er auch dieses Jahr wieder ins Finale einziehen würde. Die Brieselanger Amateure ließen sich scheinbar vor allem in den Anfangsminuten von den über 1.000 Zuschauern und der ungewohnten Ausweichspielstätte an der Falkenseer Leistikowstraße beeindrucken und so gingen die Gäste bereits in der dritten Minute durch Lars Bender mühelos in Führung.

Es folgte ein kurzes Aufbäumen der Brieselanger, die durch einen direkten Freistoß von Nino Hippe sogar die Chance zum Ausgleich hatten. Doch Energie Torwart Spahic war zur Stelle. Davon ließ sich die mit Ersatzspielern gespickte Cottbusser Mannschaft jedoch nur wenig beeindrucken. Nach einer Freistoßflanke in der 29. Minute erzielte Tim Kruse per Kopf das 2:0 und ließ Brieselangs Hoffnung auf einen Überraschungserfolg schwinden. In der Folge wurde nur noch in eine Richtung gespielt. So kam Cottbus zu immer mehr Chancen.

Am Dienstag trat Grün-Weiß Brieselang im Landespokalhalbfinale gegen Energie Cottbus an. Die Havelländer verloren 5:0. Auch wenn die Brieselanger ihren Traum vom Pokalfinale begraben mussten, waren am Ende beide Trainer mit ihren Teams zufrieden.
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Zwar konnte Hippe in der 35. Minute nach einer gegnerischen Ecke den Patzer seines Torwarts auf der Linie ausbügeln, doch zwei Minuten später fiel dann doch der dritte Gegentreffer. Nach einer schönen, direkt gespielten Kombination musste Cottbus’ Beyazit, frei im Strafraum, nur noch den Fuß hinhalten. Den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit setzte jedoch erneut Lars Bender. Sein Volley von der der rechten Strafraumseite senkte sich sehenswert über Torwart Eike Doht ins Tor. Ob gewollter Geniestreich oder verunglückte Flanke, weiß wohl er nur selbst.

Nach dem Seitenwechsel machte es Brieselang etwas besser. Der Sechstligist stand nun sicherer und ließ weniger Torchancen zu. Doch Energie kontrollierte weiter das Spiel und ließ den Ball sicher laufen. Lediglich über Standardsituationen konnten die Brieselanger dem gegnerischen Tor etwas gefährlich werden. In der 69. Minute machte Cottbus dann doch noch das fünfte Tor. Nach einer Eike-Parade kann die grün-weiße Hintermannschaft den Ball nicht klären, sodass Moritz Broschinski einschieben kann.

In der Schlussphase bemühte sich Brieselang dann noch einmal um den Ehrentreffer. Doch die grün-weißen Konter liefen allesamt ins Leere und so blieb es beim 5:0. Nach dem Spiel zeigten sich trotz des deutlichen Spielausgangs beide Trainer zufrieden. Während sich Cottbus Trainer Claus-Dieter Wollitz für die "faire Atmosphäre" bedankte, schöpfte Brieselangs Patrick Schlüter Hoffnung für den Abstiegskampf in der Brandenburg-Liga. "Wir können mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein. … Wenn die Jungs am Wochenende so diszipliniert sind wie heute, dann holen wir auch die Punkte in der Liga."

Eine havelländische Hoffnung auf das Landespokalfinale besteht indes noch. Am 17. April muss der Regionalligist FSV Optik Rathenow gegen den Oberligisten FSV 63 Luckenwalde zum Halbfinalspiel antreten. In Luckenwalde entscheidet sich, wer im Finale gegen Cottbus antritt.

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