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Feuerwehr
Seeburg feiert Richtfest

Richtfest: Ortsvorsteher Harald Wunderlich, Gemeindewehrführer Oliver Frandrup-Kuhr und Ortswehrführer Sebastian Händel (v.li.) vor dem neuen Feuerwehrgebäude.
Richtfest: Ortsvorsteher Harald Wunderlich, Gemeindewehrführer Oliver Frandrup-Kuhr und Ortswehrführer Sebastian Händel (v.li.) vor dem neuen Feuerwehrgebäude. © Foto: Jan Kuipers
Jan Kuipers / 08.04.2019, 11:18 Uhr
Seeburg Nicht nur die lokale Politik war anwesend, als der Zimmermann nach alter Tradition ein Glas auf dem Dachstuhl der zukünftigen Dallgower Feuerwache in Seeburg zerschmetterte. Auch Feuerwehrleute aus den Nachbargemeinden Brieselang, Falkensee und Schönwalde gratulierten den Seeburger Kameraden am Freitag zum Richtfest ihrer neuen Wache.

Das neue Gebäude an der Dallgower Chaussee soll noch in diesem Jahr den maroden und viel zu kleinen DDR-Bau ablösen. Der kann den modernen Anforderungen nicht mehr gerecht werden, nicht einmal für das Blaulicht der Fahrzeuge bot er zuletzt genug Platz.

In der neuen Wache wird es dann neben zwei großen Stellplätzen für moderne Feuerwehrfahrzeuge und einem Veranstaltungssaal auch mehr Umkleiden geben. Damit setzt man auch auf ein Wachstum der Seeburger Feuerwehr, die schon jetzt eine sehr aktive Jugendabteilung hat. Mit den neuen Räumlichkeiten will die Dallgower Feuerwehr eine Kindergruppe in der Jugendfeuerwehr als Pilotprojekt starten, um schon die ganz Jungen für das Ehrenamt zu begeistern. Spätestens seit dem Waldbrandsommer des letzten Jahres ist dessen Bedeutung nämlich klarer denn je.

Zur Gefahrenabwehr, gerade im Hinblick auf den Havelpark, sei der Feuerwehrstandort Seeburg unverzichtbar, erklärt Gemeindewehrführer Oliver Frandrup-Kuhr: "Es geht nicht ohne die Feuerwehr Seeburg." Ortsvorsteher Harald Wunderlich freut sich hingegen vor allem über den 80 Quadratmeter großen Veranstaltungssaal, der ebenfalls im neuen Gebäude entsteht. Hier gibt es zukünftig Platz für Vereinsveranstaltungen, auch der Ortsbeirat und Ausschüsse der Gemeindevertretung sollen dort tagen. "Seitdem das Gemeindehaus verkauft wurde, hatten wir keinen Ort mehr zur Versammlung", berichtet Wunderlich.

Das alles hat jedoch seinen Preis. Statt den ursprünglich kalkulierten zwei Millionen Euro rechnet Bürgermeister Hemberger jetzt mit 2,4 Millionen. Grund dafür sei die allgemeine Baukonjunktur, sowie Mehrkosten durch die Entsorgung belasteter Erde. Die Landesregierung bezuschusst das Projekt mit knapp einer Million Euro.

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