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Letztes Heimspiel für HSG-Frauen in der Verbandsliga-Saison

Handball
Torhüterin ist sichere Bank

Ein gutes Gespann sind die beiden Torhüterinnen der HSG Schlaubetal-Odervorland. Gegen den HSV Wildau glänzte vor allem Marianne Schulz (rechts) – Arm in Arm mit Melanie Dahms –, die mit zahlreichen starken Paraden entscheidend zum Sieg der Gastgeberinnen beitrug.
Ein gutes Gespann sind die beiden Torhüterinnen der HSG Schlaubetal-Odervorland. Gegen den HSV Wildau glänzte vor allem Marianne Schulz (rechts) – Arm in Arm mit Melanie Dahms –, die mit zahlreichen starken Paraden entscheidend zum Sieg der Gastgeberinnen beitrug. © Foto: michael benk
Wilfried Hohmann / 11.04.2019, 05:00 Uhr
Müllrose Der Erfolg der HSG-Frauen in der Handball-Verbandsliga  Süd war weniger der eigenen spielerischen Stärke, sondern neben den überaus schwachen Abschlüssen der Wildauerinnen den vielen guten Paraden der eigenen Torfrau Marianne Schulz zu verdanken. Allein sie sowie Lysianne Kersten mit sechs sowie Anika Weber mit sieben  Toren wussten auf Seiten der Gastgeberinnen zu überzeugen. Schon die Tatsache, dass die Wildauerinnen 18-mal freistehend vor dem Tor dieses entweder verfehlten oder aber mit unplatzierten Würfen an der HSG-Torfrau scheiterten, verdeutlicht das insgesamt schwache Niveau dieser Partie.

Dazu passt, dass sich weder die Mannschaft noch die Vereinsführung bei diesem letzten Heimspiel der Saison von ihrer langjährigen Trainerin Ute Wagner verabschiedeten, die ihr letztes Spiel als Trainerin der HSG-Frauen vor eigenem Publikum bestritt. Deshalb an dieser Stelle ein herzlicher Dank an sie für ihr jahrelanges Engagement.

Das Spiel selbst begann für die Schlaubetalerinnen erfolgversprechend. Ihre Abwehr erwies sich als ein unüberwindliches Bollwerk und im Angriff lief es nahezu perfekt. Nach elf Minuten führten sie mit 9:1. Den Gästen gelangen vorerst nur in der  5. und 13. Minute Treffer. Danach wechselte das Geschehen. Während die HSG in der 15. Minute bereits mit 10:2 führte, gelangen ihr bis zur Pause nur noch fünf Tore. Dagegen konnten die Wildauerinnen trotz ihrer Schwächen beim Abschluss auf 11:15 verkürzen.

Nach der Pause bauten die Gastgeberinnen durch zwei Treffer von Anika Weber ihre Führung zum 17:12 aus. Dann der Schock. Bei einem Zusammenprall verletzte sich Caroline Hallert am Jochbein und musste bis in die Endphase behandelt werden. Das zwang die HSG-Bank zu zahlreichen Umstellungen in der Deckung und im Angriff. Die Folge waren zahlreiche Fehlabspiele und unplatzierte Torwürfe. Das nutzten die Gäste, um auf 18:20 (42.) zu verkürzen. In dieser Phase verhinderte vor allem Marianne Schulz mit guten Paraden, dass die Partie zugunsten der Gäste kippte, die wiederum schwache Würfe auf das HSG-Tor lieferten. Bis zum 23:20 (52.) blieb das Spiel völlig offen. Erst in der Endphase der Partie fanden die Gastgeberinnen wieder zu einem geordneten Angriffsspiel. Vor allem durch Anika Weber, Nora Reinhardt, Sarah Regen, Caroline Hallert und Jasmin Henkelmann konnte die Führung bis zum Endstand von 29:23 ausgebaut werden.

Im Nachhinein zählt nur noch das Ergebnis und nicht die Art und Weise des Zustandekommens, wie Trainerin Ute Wagner nach dem Spiel konstatierte. Sie wird künftig die weibliche C-Jugend trainieren, während Matthias Gliese die Frauenmannschaft zur neuen Saison übernimmt.

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