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Radregion
Mit dem Drahtesel auf Tour

Mit dem Radl gemeinsam durch Golzow.
Mit dem Radl gemeinsam durch Golzow. © Foto: A.Koska / TZF
Andreas Koska / 12.04.2019, 08:00 Uhr
Brück Die milden Temperaturen sind für viele das Signal, das Fahrrad aus dem Keller oder Schuppen zu holen und loszuradeln.  "Radfahrer willkommen" heißt es dann auch in der Zauche, egal ob in der "Alten Brücker Post"  oder dem "Schützenhaus" und "Stadtmitte" in Brück als auch im "Fliegerheim" in Borkheide, die Fahrradtouristen sind gern gesehen. Ob  die Pause nur eine oder aber mehrere Nächte dauert ist egal. "Wir freuen uns über diese Gäste", sagt Ricarda Müller. Sie ist eine der Betreiberinnen der "Alten Brücker Post" und stellvertretende Vorsitzende des Tourismusverein Zauche Fläming (TZF). Der Europaradweg R1 führt von Berlin und Potsdam kommend über Borkheide, Neuendorf, Brück, Trebitz und Baitz weiter in Richtung Bad Belzig. Hier ist die Route deckungsgleich mit der des "Radwegs Deutsche Einheit". Deshalb wird in Borkheide am 30. April im Rahmen des Maibaum-Festes eine der für den "Radweg Deutsche Einheit" vorgesehenen Fahrradstationen eingeweiht. Hier können sich die Radfahrer über Sehenswürdigkeiten und Service-Angebote in der Umgebung informieren sowie ihre E-Bikes aufladen. Durch die Gemeinde des Amtes Brück verlaufen weitere Radrouten, wie die "Tour Brandenburg". Wer kleinere Touren unternehmen will, kann von Brück in Richtung Linthe und die Nuthe-Nieplitz-Region fahren. Mit der Regionalbahn RE7 erreichen die Gäste  aus Potsdam und Berlin die Zauche und können von Borkheide, Brück oder Baitz weiter oder zurückradeln. Die Bahn setzt in diesem Sommer am Wochenende sogar einen zusätzlichen Ausflüglerzug ein. In Borkheide können Gäste seit Monatsbeginn Fahrräder leihen, sogar E-Bikes und danach die Umgebung erkunden. Im "Waldparadies" stehen ab sofort Velos für 25 Euro pro Tag für Tagesbesucher bereit. Einzig der Abschnitt zwischen Brück und Golzow entlang der L85 ist nicht erschlossen. Bei einer Demonstration am 27. April möchten die Bürger sich für den Radwegbau einsetzen. "Dieser Lückenschluss ist für uns besonders wichtig", betont der TZF-Vorsitzende Andreas Koska. "Die Pedalritter können in unserer Region nicht nur gut Speisen und Übernachten, auch ihr Drahtesel ist in guten Händen. In Brück kann man sich an Max Schöle wenden und in Golzow ist man bei Uwe Paul in guten Händen, Pannen werden fachgerecht behoben.

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