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Grün-Weiß Ahrensfelde unterliegtbei Tabellenführer RSV Eintracht mit 0:2.

Fußball
Kämpferische Einstellung hat gestimmt

Dirk Schaal / 16.04.2019, 05:30 Uhr
Stahnsdorf (MOZ) Das lang erwartete Spitzenspiel der Landesliga Nord begann für Grün-Weiß Ahrensfelde mit einer Fülle von Hiobsbotschaften. Zu den Ausfällen etlicher Langzeitverletzen gesellten sich noch einige Spieler wie Marc-Nelson Grzyb und Kapitän Thomas Illig verletzungsbedingt hinzu. Angeschlagen ging Vladimir Pestov ins Spiel, zur Halbzeit ging bei ihm schon nichts mehr, er musste ausgewechselt werden.

Unter diesen Vorzeichen war es nicht wirklich ein Spitzenspiel auf Augenhöhe. Der Tabellenführer RSV Eintracht kontrollierte das Spiel von Beginn an, doch Nutzen konnten sie anfänglich nicht daraus ziehen. Mit viel kämpferischen Engagement hielten die Ahrensfelder dagegen. Nur selten startete GWA selbst in Richtung gegnerisches Tor durch. Dem Vorwärtsdrang entsprangen keine zwingenden Tormöglichkeiten. So war es fast eine logische Folge, dass irgendwann der große Favorit zu einem Torerfolg kam. Nach einer schönen Kombination erzielte Alexander Möhl das 1:0 für die Gastgeber.

Kurz nach der Pause hatten die Ahrensfelder plötzlich den Ausgleich auf dem Fuß. Patrick Hamel setzte sich auf der Außenbahn gut durch und zog nach innen. Im Bruchteil einer Sekunde musste er sich entscheiden, quer zu legen zu Dominic Gesierich und es selbst zu versuchen. Letztendlich landete der Ball in den Armen vom RSV-Torhüter Ken Straße, Chance vertan (53.).

Der Gastgeber spielte auch weiter schönen Kombinationsfußball. "Da war schon ein deutlicher Unterschied zu sehen, der gegen uns in Bestbesetzung vielleicht nicht ganz so deutlich ausgefallen wäre", erklärte Stephan Baum, sportlicher Leiter der Ahrensfelder, der aufgrund der Verletzungsmisere ab der 85. Minute selbst aufs Feld musste. Doch noch vorher machte der RSV mit dem 2:0, nach einer schön heraus gespielte Situation, den Sack zu.

"Es war ein sehr faires Spiel. Man muss auch anerkennen, dass der RSV die klar bessere Mannschaft auf dem Platz war. Der RSV hätte auch noch höher gewinnen können. Aber ich muss auch unserer Mannschaft ein Kompliment machen, weil sie nicht aufgesteckt hat und kämpferisch alles gegeben hat", resümierte Stephan Baum, der jedoch selbst erst wieder im absoluten Notfall für die Landesliga-Mannschaft auf dem Platz stehen möchte.

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