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Fußball
Gastgeber mit dem "letzten Aufgebot"

Muss schon länger mit Personalnot leben: Schönows Coach Tino Krause
Muss schon länger mit Personalnot leben: Schönows Coach Tino Krause © Foto: Carola Voigt
Jürgen Kern / 16.04.2019, 09:28 Uhr - Aktualisiert 17.04.2019, 14:48
Schönow ( ) Das gewissermaßen "letzte Aufgebot" des Schönower SV kassierte in der Fußball-Landesklasse eine 0:1-Heimniederlage gegen den SV Altlüdersdorf II.

Von Beginn an überließ der Gastgeber dem SVA die Initiative, ohne dass dieser Torgefahr entwickeln konnte. Im Gegenteil: Dariusz Szmulski und Ylber Troni stürmten, ein Foul bremste sie aus – Szmulski vergab den Freistoß aber schwach (11.). Exemplarisch für das ungenügende Standard-Nutzen an diesem Tag.

Der Torschrei lag den wenigen Zuschauern eine Minute später auf den Lippen: Jan Ewigmann passte auf Szmulski, allein vor Keeper Philipp Pommerening hob er diesem den Ball jedoch in die Arme. Die Feldvorteile der Gäste blieben erhalten, Konter des SSV gab’s weiterhin. Szmulski schloss aus zu spitzem Winkel nicht erfolgreich ab. Es folgte ein weiterer Schreckmoment, als sich Szmulski im Laufduell mit Kuipou Tchiendja verletzte und anschließend eine gefühlte Ewigkeit behandelt werden musste (29.).

Drei Minuten danach zog der aggressiv anstürmende André Luis Correa an der Strafraumgrenze ein Foul. Der Freistoß von Elias Viertel wurde von der Abwehr unschädlich gemacht. Kurz danach behielt Keeper Roland Galinski bei Correas Schuss trotz verdeckter Sicht die Übersicht. Noch vor der Pause überrannte Karsten Schäfer den einsatzbereiten Christoph Hahn, legte das Leder aber knapp am Tor vorbei.

Ball fliegt die Torlinie entlang

Nach der Pause kam der angeschlagene Dogan Böttcher für Hahn in die Partie, allerdings konnte er seine Leistung der Vorwochen nicht wiederholen. Der stete Gäste-Druck zeigte nach knapp einer Stunde Wirkung: Eine hohe Eingabe flog in den Strafraum, Tesfalidet Berhe beförderte den Ball über die Linie (0:1/57.). Die Heimelf bäumte sich verzweifelt gegen die drohende Niederlage auf. Emil Dabrowski versuchte sich mit einem Kopfball (68.). Eine Troni-Eingabe flog fast die Torlinie entlang, wurde dann aber zur Ecke geklärt. Den Schlussakkord setzten noch einmal die Oberhavel-Kicker, doch Henrik Engelmann kratzte ihren Schuss von der Linie.

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