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Kinderbauernhof
Kreis will Antrag bearbeiten

Kurz vor der Schließung: Kinderbauernhof Börnicke ist für die Anwohner ein beliebter Freizeitspaß.
Kurz vor der Schließung: Kinderbauernhof Börnicke ist für die Anwohner ein beliebter Freizeitspaß. © Foto: Wolfgang Rakitin
Kai-Uwe Krakau / 17.04.2019, 20:51 Uhr
Börnicke (MOZ) Der "Zur-Schau-Stellungs"-Antrag für den Kinderbauernhof Börnicke wird von der Kreisverwaltung Barnim bearbeitet. Dies erklärte eine Sprecherin auf Anfrage. Betreiber Heiko Jesse reichte nach Angaben der CDU Bernau das entsprechende Schriftstück am 8. April ein. Mit Schreiben vom 12. April hatte der Landkreis Barnim eine Untersagungsverfügung unter Androhung von Zwangsgeld an den Landwirt verschickt. Darin wurde es ihm verboten, Tiere zur Schau zu stellen beziehungsweise entsprechende Veranstaltungen durchzuführen. Darüber hinaus darf Jesse keine Werbung für die beliebte Einrichtung an der Ernst-Thälmann-Straße machen sowie Lebensmittel an Dritte abgeben. Die Frage, warum der Jesse-Antrag nicht in das Verfahren einbezogen und berücksichtigt wurde, beantwortete die Kreisverwaltung Barnim nicht. Der Betreiber habe es in den vergangenen zwei Jahren versäumt, eine Genehmigung zur "Zur-Schau-Stellung" von Tieren nach dem Tierschutzgesetz einzuholen, hieß es.

An der Online-Petition für den Erhalt des Kinderbauernhofes haben sich bis Mittwoch mehr als 4100 Menschen beteiligt. Die Einrichtung sei besonders für Kinder wichtig, heißt es beispielsweise in einem Kommentar. Viele von ihnen würden Tiere nur noch aus Büchern kennen. Bisher haben die Stadtverordneten Irina Feldmann, Othmar Nickel und Daniel Sauer (alle CDU) die Petition namentlich unterstützt.

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