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Weil in Märkisch-Oderland 2018 die meisten Lose verkauft wurden, erhielt die Sparkasse einen Bus. Die übergab ihn an den Dachverband.

Kreissportbund
Ein echter Glückspilz-Bus

Cooles Gefährt: Übungsleiterin Annett Zimmer, KSB-Vorsitzender Martin Schultheiß, Benny Zahn, Beifahrer und Übungsleiter Mathias Reichelt, KSB-Geschäftsführerin Manja Lindner (v.l.) und rechts der Fahrer Dieter Braun am neuen Bus.
Cooles Gefährt: Übungsleiterin Annett Zimmer, KSB-Vorsitzender Martin Schultheiß, Benny Zahn, Beifahrer und Übungsleiter Mathias Reichelt, KSB-Geschäftsführerin Manja Lindner (v.l.) und rechts der Fahrer Dieter Braun am neuen Bus. © Foto: Matthias Lubisch
Doris Steinkraus / 18.04.2019, 10:00 Uhr
Seelow (MOZ) Ein lustiger Glückspilz fährt seit kurzem durch die Region. Er strahlt von einer Scheibe des knallroten neuen Kleinbusses des Kreissportbundes (KSB). Was es mit ihm auf sich hat und wie er ausgerechnet nach Märkisch-Oderland kam, erklärte Thomas Beutler, stellvertretender Vorstand der Sparkasse, bei der offiziellen Übergabe.

Die Kunden der Sparkasse des Landkreises haben im vergangenen Jahr deutschlandweit – bezogen auf die Einwohner – die meisten PS-Lotteriespar-Lose gekauft. Von den fünf Euro pro Los spart der Kunde vier Euro und ein Euro fließt in den großen Lostopf. Daraus werden durch die Gesellschaft gemeinnützige Projekte und Aktionen unterstützt. "Märkisch-Oderland stand bundesweit auf Platz eins und erhielt dafür 12 000 Euro für einen Kleinbus", erklärte Beutler. Das habe es zum ersten Mal in der Geschichte des kommunalen Geldinstitutes gegeben. Einzige Bedingung für die Vergabe im Geschäftsgebiet: Das Geschenk musste an einen gemeinnützigen Verein gehen. Und die regionale Sparkasse musste selbst noch einmal so viel Geld drauf packen.

Gemeinnützigkeit entscheidend

"Für den Vorstand der Sparkasse stand die Frage, welcher Verein in den Genuss dieses Geschenks kommen sollte", so der Sparkassenmann, der auch Vorsitzender des KSC Strausberg, dem größten Verein im Landkreis, ist. Die Entscheidung indes habe der gesamte Vorstand gefällt, betonte Thomas Beutler. "Es ging darum, ihn dort einzusetzen, wo er möglichst vielen  Märkisch-Oderländern zugute kommt." Der Kreissportbund agiere flächendeckend, sichere Generalpräsenz. Er sei nicht nur bei vielen Veranstaltungen unverzichtbarer Partner, sondern biete in zahlreichen Breitensportprojekten in vielen Kommunen Angebote für alle Altersklassen.

"Wir sind überglücklich", sagt KSB-Geschäftsführerin Manja Lindner. "Unser alter Bus hatte 330 000 km auf dem Buckel. Wir mussten jedes Jahr schon erhebliche Mittel in die Reparaturen investieren. Der neue Bus war für uns eine echte Punktlandung." Es ist der einzige Personentransporter des größten Dachverbandes des Kreises. Mit ihm sind Übungsleiter unterwegs, werden auch kleinere Gruppen zum Training oder zu Veranstaltungen gefahren, finden die vielen Geräte des Sportmobils Platz. "Der Bus wurde durch die Sparkasse auf unsere Bedürfnisse ausgestattet", ergänzt Benny Zahn, Leiter der Abteilung Breitensport.

Stammfahrer benannt

Mit dem neuen Gefährt hat die Geschäftsführung die Verantwortlichkeit neu geregelt. Es gibt feste Stammfahrer, die für Reinigung und Wartung zuständig sind. Manja Linder verweist auf die langjährige Kooperation des Kreissportbundes mit der Sparkasse MOL. "Die ist ein Segen. Ohne die Unterstützung der Sparkassen könnten so manche Veranstaltungen nicht stattfinden", ist die Geschäftsführerin dankbar. Das gelte nicht nur für den Kreissportbund selbst, sondern auch für viele Vereine.  300 oder 500 Euro würden mitunter darüber entscheiden, ob Veranstaltungen ausgetragen werden können oder nicht, betont auch der neue KSB-Vorsitzende Martin Schultheiß. "Die Sparkasse ist seit Jahren ein starker und zuverlässiger Partner für den Sport."

Bei Bedarf will der KSB den Glückspilz-Bus auch an Mitgliedsvereine vermieten – die müssen dann allerdings selbst den Fahrer für ihr Vorhaben stellen.

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