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Die Frauen des VSB Offensiv Eisenhüttenstadt sichern  mit Siegen gegen VC Wildau und den den 1. VC Herzberg Rang 2 der Brandenburgliga.

Volleyball
Als Vizemeister in die Relegation

Eisenhüttenstadts Tina Juderjahn (rechts) im Spiel gegen den 1. VC Herzberg
Eisenhüttenstadts Tina Juderjahn (rechts) im Spiel gegen den 1. VC Herzberg © Foto: Bernd Pflughöft
Nicole Heinrich-Rüdiger / 18.04.2019, 10:28 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Am letzten Spieltag konnten die Volleyballerinnen des VSB Offensiv Eisenhüttenstadt vor heimischer Kulisse noch die letzten Punkte für die Tabelle der Brandenburgliga sichern. Zwar hatte der zuvor stattfindende Spieltag in Brandenburg schon entschieden, dass der Landesmeistertitel an Blau-Weiß Brandenburg gehen sollte. In einem knappen Kampf gewann Brandenburg dort gegen die VSB-Damen 3:1. Mit einem starken brandenburgischen Fanblock und einer komplett besetzten Mannschaft hatten die Gastgeberinnen gegenüber den Eisenhüttenstädterinnen einen klaren Vorteil. Der VSB startete wieder einmal aufgrund von Verletzungen mit einer Minimalbesetzung beziehungsweise geschwächt auf vereinzelten Positionen.

Am letzten Spieltag besiegte man zunächst den 1. VC Herzberg mit 3:2. Ziel der VSB-Damen war es, noch einmal sechs Punkte abzukassieren. Allerdings ging dieser Plan nicht auf. Die Eisenhüttenstädterinnen starteten sehr unkonzentriert ins Spiel und gaben bereits den ersten Satz mit 20:25 ab. Mit einer hohen Fehlerquote schummelten sich die Eisenhüttenstädterinnen von Punkt zu Punkt. Aber auch Herzberg konnte kaum mit klaren Spielzügen überzeugen. Somit spielten beide Mannschaften auf einem relativ gleichen Niveau. In Satz zwei und drei setzten sich die VSB-Damen letztlich mit 25:23 und 25:22 durch. Allerdings stand das Glück dann aber nicht mehr auf der Eisenhüttenstädter Seite. Satz vier ging nach einem kleinen Krimi an die Herzberger. Satz fünf musste nun konsequent gespielt werden. Mit klaren Spielaktionen, einer starken Abwehr und druckvollen Aufschlägen sicherte sich der VSB relativ eindeutig den letzten Durchgang mit 15:8 und damit auch die Partie.

Im zweiten Spiel gegen den 1. VC Wildau sollte es nun eindeutiger werden. Der VSB Offensiv startete sehr selbstsicher und überzeugend in seiner Spielfähigkeit. Nach nur kurzer Zeit ging Satz eins mit 25:10 an den VSB. Aufgrund des klaren Ergebnisses konnten nochmal alle Spieler des Kaders eingesetzt werden und auch die Auswechslungen ließen Wildau wenig ins Spiel kommen. Durchgang zwei ging mit 25:17 an den VSB. Satz drei war nun nicht mehr ganz so eindeutig, aber letztlich konnte sich auch hier der VSB mit 25:22 durchsetzen und holte somit einen 3:0-Sieg.

Mit fünf Punkten  sicherten sich die Gastgeberinnen den Vizelandesmeistertitel. Besonders am letzten Spieltag war zu erkennen, dass die vergangene Saison ihre Spuren hinterlassen hat. Aber nichtsdestotrotz hat das Team um das Trainergespann Nicole Heinrich-Rüdiger, Tina Juderjahn und Anika Masser eine beeindruckende Saison gespielt. Ziel war es, eine bessere Platzierung als im Vorjahr (4. Rang) zu erreichen – und das hat der VSB erfolgreich gemeistert.

Platz 2 bedeutet nun die Teilnahme an der Relegation zur Regionalliga, die am Sonntag, 5. Mai, in der Eisenhüttenstädter Turnhalle am Diesterwegring stattfindet. Um 9.45 Uhr findet die Auslosung der Spielreihenfolge statt. Weitere Teilnehmer sind der VfK Berlin-Südwest (2. Platz Berlin-Liga) und der TSV Spandau 1860 (9. Platz der Regionalliga). Um 11 Uhr ist offizieller Spielbeginn. Sollte nach Abschluss aller Meldungen in den Volleyball-Ligen ein Platz in der Regionalliga frei werden, so rückt der Gewinner der Relegation mit in die Regionalliga Nord-Ost. Der VSB Offensiv Eisenhüttenstadt lädt alle Volleyballinterressierten zu diesem Saison-Highlight ein. Vor Ort wird ein kleiner Imbiss angeboten.

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