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Protest
SPD schließt Besetzung der Havelbrücke nicht aus

Die über die Havel führende Ruppiner Straße ist die befahrenste Verkehrsader der Stadt.
Die über die Havel führende Ruppiner Straße ist die befahrenste Verkehrsader der Stadt. © Foto: Roland Becker
Roland Becker / 19.04.2019, 07:46 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) "Dann besetzen wir die Brücke. Das kann ich mir durchaus vorstellen", sagte SPD-Unterbezirksvorsitzende Andrea Suhr am Mittwoch mit Blick auf die Ankündigung, dass das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt im Jahr 2021 während des Neubaus der Havelbrücke keine Ersatzlösung anbieten will. Bis zu einer Brückenbesetzung aufgerufen werden sollte, dürfte noch Zeit ins Land gehen. Ein wichtiger Meilenstein steht aber am Dienstag nach Ostern bevor. Dann wird Amtsleiter Peter Münch den von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt vorgegebenen Bauablauf ab 18 Uhr im Rathaus vorstellen.

Den Entscheidung, Hennigsdorf wichtigste Verkehrsader für mindestens neun Monate zu sperren, sorgt bereits jetzt für Unruhe. Thorsten Ladwig, Geschäftsführer von Flamm Syscomp, rief seine 180 Mitarbeiter bei einer Versammlung am Mittwoch dazu auf, die Veranstaltung zu besuchen. SPD-Landtagskandidat Andreas Noack polterte: "So kann man positive Entwicklungen in Ostdeutschland plattmachen." Keinen Ersatz anzubieten, "mag preiswert erscheinen, ist aber ideenlos".

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