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Aus deutschen Küchen ist sie kaum wegzudenken: die Kartoffel. In Kruge wurde nun mit dem Setzen der beliebten Knolle begonnen.

Landwirtschaft
Der Geschmack entscheidet

Tolle Knolle: Toralf Hansmann (links) und seine Kollegen vom Landwirtschaftsbetrieb von Gerlind Neumann bestellen seit Freitag die Kartoffeläcker in Kruge und Platzfelde.
Tolle Knolle: Toralf Hansmann (links) und seine Kollegen vom Landwirtschaftsbetrieb von Gerlind Neumann bestellen seit Freitag die Kartoffeläcker in Kruge und Platzfelde. © Foto: Conradin Walenciak
Conradin Walenciak / 19.04.2019, 10:00 Uhr
Kruge/Platzfelde (MOZ) Es rumpelt ganz schön ordentlich, wenn Toralf Hansmann mit dem Traktor übers Feld fährt. Um das diesen am Laufen zu halten, muss er vollen Körpereinsatz zeigen und kräftig die Kupplung durchtreten, um die Gänge zu wechseln. "Wenn man das einmal gelernt hat, ist das kein Problem", sagt er. Das sei eben noch echtes Traktorfahren. "Die neuen Maschinen sind ja alle schon mit Automatik ausgerüstet. Da drückt man einen Knopf und das Ding fährt fast von allein."

Auf den Kartoffeläckern von Landwirtin Gerlind Neumann aus Platzfelde läuft das aber eben anders. Auf einer Fläche von etwa zehn Hektar wurde am Freitag in Platzfelde und Kruge damit begonnen, Kartoffeln in die Erde zu setzen. Aus diesen wachsen neue Kartoffelpflanzen, die dann voraussichtlich Anfang Juli geerntet werden können. "Wir produzieren nur für die Selbstvermarktung", sagt die Landwirtin. Das heißt also, ihre Kartoffeln sind nur im heimischen Hofladen (Platzfelde 3) oder auf Märkten an ihrem Stand erhältlich.

Geerntet wird nur nach Bedarf

25 Doppelzentner Kartoffeln – also 2500 Kilogramm – pro Hektar verteilen Toralf Hansmann und seine Kollegen auf den Äckern. Aktuell sind sie damit beschäftigt die Sorte "Solist" in die Erde zu bringen. "Das ist eine Frühkartoffel", erläutert Gerlind Neumann. Wie ihr Name schon verrät, kann diese früher geerntet werden.

Weil immer nur nach aktuellem Bedarf des Hofladens geerntet wird, kommt erst Mitte August eine andere Sorte in den Boden. "Dann sind ‚Adretta’, ‚Valisa’, ‚Vega’, und ‚Talent’ an der Reihe", zählt Neumann einige ihrer Kartoffelsorten auf.

Was in die Erde kommt, wird über den Geschmack entschieden. "Ich baue nur an, was auch mir schmeckt", sagt Gerlind Neumann. "Wenn es um den Profit ginge, würde ich nur die ‚Adretta’ anpflanzen. Die bringt am meisten." Da ihr die Vielfalt aber wichtig ist, bekommen eben auch andere Sorten eine Chance. Auf dem Teller mag die Landwirtin ihre Kartoffeln am liebsten klassisch: "Einfach als Salzkartoffeln. Das schmeckt mir am besten."

Regen durchaus erwünscht

Bis Ende der Woche wollen Toralf Hansmann und seine Kollegen mit dem Setzen der Kartoffeln fertig sein. "Danach wäre es schön, wenn es auch mal wieder regnet", sagt er. "Im vergangenen Jahr war das alles schon so trocken. Das kann diesmal gern wieder anders sein."

Hansmann selbst ist ebenfalls ein großer Liebhaber der Knolle. "Ich habe ebenfalls die klassische Variante am liebsten", sagt er und meint damit Salzkartoffeln. "Gegen gut gemachte Stampfkartoffeln habe ich aber auch nichts einzuwenden."

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