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Ursache noch unklar
800 Kilo-schweres Feuerwehrboot mit Drehleiter gehoben

© Foto: Jörg Kühl
Jörg Kühl / 22.04.2019, 10:05 Uhr - Aktualisiert 22.04.2019, 10:09
Beeskow (MOZ) Vier Stunden lang haben die Feuerwehrleute in Beeskow gekämpft, am Ende aber Erfolg gehabt: Mit Hilfe einer Drehleiter, deren Korb man zur Gewichtsersparnis abmontiert hat, und unter Zuhilfenahme einer Winde haben die Ehrenamtler am Ostersonntag das nachmittags gesunkene Feuerwehrboot gehoben.

Es ist inzwischen mit einem Trailer abtransportiert worden. Eine Ölsperre musste wegen auslaufenden Kraftstoffs gelegt werden. Dutzende Zuschauer hatten das Spektakel auf dem Beeskower Fischerkietz beobachtet. Jetzt untersucht die Feuerwehr die Ursache für den Untergang des Bootes. Dieses war erst ein Tag zuvor an seinen Anlegeplatz in der Nähe der Pension Bootshaus gebracht worden.

An seinem Anlegeplatz war es am Sonntag nach 15 Uhr innerhalb von etwa 20 Minuten über Heck gesunken. Den Vorgang konnten Besucher der Pension Bootshaus, die sich auf der Terrasse sonnten, live verfolgen. Das Bootshaus informierte umgehend die Feuerwehr. Das Boot verfügt über einen leistungsstarken Außenborde und eine leistungsstarke Pumpe, mit deren Hilfe man unter anderem Waldbrände von der Wasserseite aus bekämpfen kann.

Außerdem wird das Boot für die Personenrettung eingesetzt, teilt Beeskows Stadtbrandmeister Alexander Voigt mit. Die Wassersportsaison hat angefangen und auch die Gefahr für Waldbrände ist wieder gegeben, wir benötigen also dringend ein funktionierendes Einsatzboot!“ 

Mit Hilfe einer Drehleiter versuchten Freiwillige unter den Augen dutzender Schaulustiger das 800 Kilo-Boot zu heben.
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Feuerwehr-Boot gesunken

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