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Kita-Anbau
"Schwanennest" vergrößert sich

Alexandra Gebhardt / 22.04.2019, 13:24 Uhr
Wusterwitz (MOZ) Das ‚Schwanennest" der Wusterwitzer Kitakinder in der Rosa-Luxemburg-Straße vergrößert sich. Der aktuell gut 850 Quadratmeter große Flachbau bekommt einen Anbau, macht aus dem Gebäude in L-Form ein T. Entstehen soll auf den zusätzlichen 163 Quadratmetern ein Multifunktionsraum, der sich bei Bedarf durch eine Faltwand in zwei Gruppenräume unterteilen lässt. Zusätzlich wird für die Erzieherinnen ein bisher fehlender Personalraum geschaffen.

Bereits am vergangenen Freitag wurde die Bodenplatte für den Neubau gegossen, das Aufmauern der Wände ist laut Angaben der betreuenden Architektin Monika Siemer bis Mitte Mai geplant. Fenster und Türen sollen dann Anfang Juni folgen, die Fertigstellung ist nach dem Innenausbau bis zum 6. September  – fast pünktlich zum neuen Schuljahr – vorgesehen.

Ein Termin, dem Kitaleiterin Kerstin Tennigkeit sehnlich entgegenfiebert. "Wir haben seit einigen Jahren aufgrund des hohen Bedarfs an Kitaplätzen eine Sondergenehmigung vom Landesjugendamt, 155 statt 135 betreuen zu dürfen. Diese Plätze werden mit dem Neubau nun endlich legitimiert. Außerdem könnten wir dann um sieben weitere Plätze auf 162 erhöhen", freut sich Tennigkeit.

Realisiert werden die Bauarbeiten während des laufenden Betriebs, was "hier und da schon einmal logistische Herausforderungen mit sich bringt", allerdings habe so eine Baustelle direkt vor der Tür auch ihre Vorteile, wie die Kitaleiterin sagt: "Die Kinder sind immer ganz aufgeregt, wenn die Bauarbeiter und Bagger anrücken und wollen alles ganz genau mitbekommen. Sie erleben so einmal hautnah, wie ein Haus gebaut wird." Einen ersten Vorgeschmack darauf, wie es sich dann in neuen Räumen spielt, erhalten die Kinder bereits jetzt: seit dem Herbst wurden die ehemaligen Werkstatt und Toilettenräume zu modernen Gruppenräumen mit bodentiefen Fenstern umgebaut.

Gestemmt werden die rund 431.000 Euro für die Realisierung des Neubaus durch die Gemeinde Wusterwitz, die gleichzeitig Träger der Einrichtung ist. Hinzu kommen noch einmal gut 112.000 Euro, die für die Umbauarbeiten im Bestandsgebäude zur Umsetzung des mit dem Landesjugendamt abgestimmten Gesamtkonzeptes, eingeplant sind.

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