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Fußball
Fritz-Elf bleibt auf Pokalwolke sieben

Aus dem Spiel heraus nicht zu überwinden: Münchebergs Schlussmann Paul Katschmarek – hier scheitert Rehfeldes Steffen Fechtner – vollbrachte etliche Glanztaten. Benny Wendt (links) und Philipp August bereinigen Augenblicke später die Situation.
Aus dem Spiel heraus nicht zu überwinden: Münchebergs Schlussmann Paul Katschmarek – hier scheitert Rehfeldes Steffen Fechtner – vollbrachte etliche Glanztaten. Benny Wendt (links) und Philipp August bereinigen Augenblicke später die Situation. © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 23.04.2019, 02:15 Uhr
Müncheberg (MOZ) Während für den Gastgeber und Spitzenreiter der Kreisoberliga im Derby vor 360 Zuschauern nach 120 Minuten sowie der Lotterie Elfmeterschießen die Pokalträume platzten, geht die Reise für den Titelverteidiger weiter: Der von Helmut Fritz trainierte Tabellen-zweite der  Landesklasse Ost behielt nach torlosen 90 Minuten mit 4:2 die Oberhand und schwebt damit weiter auf Wolke sieben.

"Meine Gratulation. Der Erfolg geht letztlich in Ordnung. Vor allem im zweiten Durchgang sowie der Zusatzspielzeit war eine Dominanz der Rehfelder nicht von der Hand zu weisen. Aber dennoch bin ich natürlich ein wenig enttäuscht", zeigte sich Münchebergs Cheftrainer Thomas Prentkowski als fairer Verlierer.

"Wir konnten unsere Überlegenheit nicht in etwas Zählbares ummünzen. Ergo mussten wir durchs Fegefeuer Elfmeterschießen – und hatten Fortuna dabei auf unserer Seite", bilanzierte ein strahlender Helmut Fritz.

Der hatte jedoch über weite Strecken wenig Ansehnliches geboten. Das intensive Geschehen lebte in den exakt 125 Minuten Spieldauer vielmehr von der Spannung. Im ersten Durchgang sorgte vornehmlich der junge Berliner Unparteiische Florian Flügel mit seinen Entscheidungen für Aufregung, während sich die Akteure in Sachen Offensivaktionen in Zurückhaltung übten. Wirklichen Draufgänger-Fußball gab es kaum zu sehen. Ein Aluminum-Streifer von Rehfeldes Toni Frontzek war die gesamte Ausbeute der Bemühungen (21.).

Nach Wiederanpfiff nahm die Begegnung deutlich an Fahrt auf und die Gäste versuchten sich in der Müncheberger Hälfte festzusetzen. Die erste hochkarätige Möglichkeit gehörte jedoch dem einheimischen Toni Pförtner. Der Blondschopf kam nach einem Lapsus des ansonsten starken Eric Bohlemann frei zum Zug, schob das runde Leder jedoch um Millimeter am Kasten von Michael Petzold vorbei (56.).

Dem Favoriten gelingt kein Tor

In der Folge begann jene Phase, in der sich das Trainergespann Thomas Prentkowski/Carsten Knäfel zunehmend Sorgen machen musste, während sich die Rehfelder stetig steigerten. Sie hatten eigentlich vieles im Griff, fanden aber gegen die gut funktionierende Defensive der Platzherren kein probates Mittel oder scheiterten am überragenden Schlussmann Paul Katschmarek sowie dem Aluminium. Und so ging es die Verlängerung.

Als Pförtner in der 103. Minute unberechtigterweise mit Gelb/Rot zum Duschen geschickt wurde, schien sich die Waagschale zu Gunsten der Grün-Weiße zu neigen. Doch weit gefehlt: Mit erfolgreichem Unterzahlspiel rettete sich die SG Müncheberg in das Elfmeterschießen, wohlwissend, zuvor abermals einige Schrecksekunden mehr als glücklich überstanden zu haben.

Zum Pokalhelden avancierte letztlich der Rehfelder Torhüter. Nachdem sein Mannschaftskollege Tobias Kunkel an Katschmarek gescheitert war und Münchebergs Stefan Thieme links unten vorbeigeschossen hatte, entschärfte Michael Petzold den allerdings schwach getretten Ball von Kai Deutschmann und traf schließlich selbst mit links halbhoch zum 4:2. Der Rest war ausgelassener Jubel des Titelverteidigers, der mit einem blauen Auge davongekommen war.

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