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Tourismus
Mehr Aufmerksamkeit für Kloster und Warte

Gemäuer wartet auf Sanierung: Der frühere Klausurflügel des Granseer Klosters soll gemeinsam mit der alten Schule umgebaut werden. Ausstellungen, aktuell zur Stadtsanierung, werden dort regelmäßig gezeigt.
Gemäuer wartet auf Sanierung: Der frühere Klausurflügel des Granseer Klosters soll gemeinsam mit der alten Schule umgebaut werden. Ausstellungen, aktuell zur Stadtsanierung, werden dort regelmäßig gezeigt. © Foto: Marion Voigt
Matthias Henke / 24.04.2019, 05:30 Uhr - Aktualisiert 24.04.2019, 11:45
Gransee (MOZ) Anlässlich des Tages des offenen Denkmals wurde vergangenes Jahr die Warte geöffnet. Ist in diesem Jahr damit wieder zu rechnen? Das wollte die parteilose Bürgermeisterkandidatin Marina Hillebrand bei der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten wissen. Alternativ könne doch auch der Schlüssel im Heimatmuseum deponiert werden, und Interessierte holen ihn sich bei Bedarf ab, ähnlich wie es beim Ruppiner Tor gehandhabt wird. "Das wäre interessant für Touristen und auch Einheimische", sagte sie.

Außerdem fehle eine Infotafel am Kloster. Dort sei zwar die Ausstellung "20 Jahre Stadtsanierung" zu sehen. Nach weiterführenden Informationen zum Gebäude selbst suchten Touristen aber vergeblich. Der Wendefelder Andreas Uckert, der dort in der Vergangenheit bereits als Mönch verkleidet das Leben zur damaligen Zeit nachstellte, gebe auch keine Informationen zum Ort des Geschehens. "Wir hatten bereits einen Termin mit Herrn Uckert", sagte Amtsdirektor Frank Stege. Konkretes könne man aber noch nicht vermelden, über mögliche Neuerungen des "Klosterlebens". Die Verwaltung könne aber noch einmal nachhaken, so Stege weiter. Die Idee mit der Infotafel werde man mitnehmen, versprach Bürgermeister Mario Gruschinske (SPD). Die Gestaltung während der Übergangszeit, bevor der geplante Umbau des Komplexes realisiert ist,  könne auch Thema einer Sitzung des Klosterausschusses sein, schlug er vor.

In puncto Warte musste Fachbereichsleiter Wolfgang Schwericke Marina Hillebrand indes von einer eingeschränkten Zugänglichkeit des Gemäuers berichten. "Es gibt Probleme mit dem baulichen Zustand. Zum Tag des offenen Denkmals war das eine organisierte Geschichte", sagte er. Wolle man über eine weitere Öffnung reden, gelte es zunächst aus Gründen des Unfallschutzes weitere Prüfungen vorzunehmen.  Eine Aktion zum Tag des offenen Denkmals werde es dort 2019 nicht geben. Es sei aber nicht so, dass die Warte nicht mehr besichtigt werden könne. Bestehe etwa Bedarf an einer Besichtigung im Rahmen von Stadtführungen, haben Stadtführer die Möglichkeit, sich den Schlüssel abzuholen, ergänzte Schwericke. Bernd Weidemann (CDU) wies darauf hin, dass im Rahmen der Pfingstwanderung der Turm auch besichtigt werden kann. Den Schlüssel an Touristen herauszugeben, damit habe man in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht, weshalb es auch nicht mehr praktiziert werde. Wiederholt wurde er nicht zurückgegeben.

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