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zum Integrationszentrum
Mit guten Jobs und Nachbarn

Dietrich Schröder
Dietrich Schröder © Foto: Gerd Markert
Meinung
Dietrich Schröder / 24.04.2019, 18:00 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Frankfurt (Oder) ist die Stadt mit dem geringsten Pro-Kopf-Einkommen in Brandenburg. Frankfurt (Oder) ist aber auch die Stadt, die Zuwanderern als erste im Land Unterstützung aus einer Hand in einem neuen Integrationszentrum anbieten will.

Mit diesen scheinbar widersprüchlichen Meldungen schaffte es die Kommune gestern und heute gleich zweimal in die Schlagzeilen. Wird man den Zuwanderern also nur schlecht bezahlte Jobs anbieten können? Die Frage zeigt schon, was das Ziel der Kommune sein muss und was sie noch dringender braucht, als gute Betreuung für Zuwanderer: Nämlich auch mehr und besser bezahlte Arbeitsmöglichkeiten als bisher.

Das Zentrum wäre darüber hinaus auch ein denkbares Beispiel für die viel beschworene interkommunale Zusammenarbeit, von der nach der im vergangenen Jahr gescheiterten Kreisreform so oft die Rede war. Damit ist gemeint, dass man auf möglichst vielen Ebenen mit den Nachbarkreisen zusammen arbeiten will, ohne mit diesen fusioniert zu sein. Zumal es ja dort auch tatsächlich viele unbesetzte Jobangebote gibt.

Da sich das Zentrum im Gebäudekomplex der Arbeitsagentur befindet, die ohnehin in größeren Dimensionen als nur für eine Stadt denkt, ließe sich dieser Ansatz sicher verwirklichen.

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