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Oder-Havel-Kanal
Wellenbrecher sollen Bomben schützen

Die Vorbereitungen für den Bau der "Sicherheitsschürze" am Treidelweg haben schon begonnen. Dafür durfte sogar ein Schubverband die gesperrte Wasserstraße befahren.
Die Vorbereitungen für den Bau der "Sicherheitsschürze" am Treidelweg haben schon begonnen. Dafür durfte sogar ein Schubverband die gesperrte Wasserstraße befahren. © Foto: Tilman Trebs
Friedhelm Brennecke / 24.04.2019, 19:19 Uhr - Aktualisiert 24.04.2019, 19:32
Oranienburg (MOZ) Am Mittwoch durfte erstmals ein Arbeitsschiff in den gesperrten Abschnitt des Oder-Havel-Kanals zwischen der Lehnitzer Kanalbrücke und dem Havelzufluss einfahren. Wegen der beiden Bombenverdachtspunkte in den Kleingärten am Treidelweg ist dieser Kanalabschnitt für den Boots- und Schiffsverkehr seit dem 12. April aus Sicherheitsgründen voll gesperrt.

Jetzt sind die Behörden bemüht, die Sperrung der wichtigen Wasserstraße zu verkürzen, sie eventuell schon Anfang Mai wieder zu öffnen. Mit dem Einbau einer "Sicherheitsschürze" am Kanalufer soll vermieden werden, dass der Wellenschlag unnötige Erschütterungen auf die Bombenfundstellen ausübt. Die Stadtverwaltung will erst am Donnerstag über die genauen Pläne informieren.

Der Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA), Sebastian Dosch, erklärte am Mittwoch bei einem Vor-Ort-Termin an der gesperrten Schleuse Zaaren, dass in Oranienburg 60 bis 70 Container am Ufer als Wellenbrecher aufgestellt werden sollen, um die mutmaßlichen Bomben vor vorbeifahrenden Schiffen zu schützen.

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