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Hobbyschäfer im Vierlindener Ortsteil freuen sich über etliche Drillinge und Zwillinge bei den diesjährigen Lämmern.

Nachwuchs
Mehrlingsgeburten in Marxdorf

Beim Füttern mit Brot: Sonja Karnstedt, umringt von den Mutterschafen und ihren Drillings-Lämmern.
Beim Füttern mit Brot: Sonja Karnstedt, umringt von den Mutterschafen und ihren Drillings-Lämmern. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 24.04.2019, 21:28 Uhr
Marxdorf (MOZ) Lämmer gibt es derzeit vielerorts. Über mehrfache Mehrlingsgeburten freuen sich  Hobby-Schäfer Burkhard Kimmritz und seine Lebensgefährtin Sonja Karnstedt in Marxdorf. Sie kümmern sich auf dem Vierseitenhof, der eigentlich Familie Bredow aus Westdeutschland gehört, um ihre Schafe. Sieben Muttertiere und ein Bock haben ihnen dieses Jahr reichlich Nachwuchs beschert. "Wir hatten 15 Lämmer", sagt Sonja Karnstedt stolz. Es gab dreimal Zwillinge und sogar dreimal Drillinge, erzählt sie. Leider seien zwei Neugeborene verstorben.

Gegrast wird auf  dem Anger

Dass sie nun 13 Lämmer auf dem Hof haben, macht sie froh. "Aufgezogen habe ich einen Teil auch mit der Flasche, denn so ein Mutterschaf hat ja nur zwei Zitzen." Ihr Mann habe leider arge Rückenprobleme. Daher hatte sie ihren Bestand zu Jahresbeginn um zehn Tiere minimiert. Während die Drillings-Familien auf dem Hof umhertollen, hat Sonja Karnstedt die Muttertiere mit ihren Zwillingen auf die Wiese am Dorfanger gebracht. "Früh und abends führen wir sie über die Straße." Das sei eigentlich Gartenland der umliegenden Nachbarn. Die es aber nicht bewirtschaften. Daher dürfen die Marxdorfer ihre Tiere nun grasen lassen. Natürlich eingezäunt.

"Dazu haben wir an der Kirche auch noch ein Stück Land gepachtet." Heu und Grünes gebe es aktuell genügend für die Tiere. Die Muttertiere werden zudem mit Brot, aber auch Schrot (Gerste und Weizen) gefüttert. "Und manchmal noch mit ein paar Möhren", lacht Sonja Kernstedt, die eignetlich als Nachrichtentechniker bei der Bundeswehr in Strausberg arbeitet. Ist ihr Burkhard wieder gesund, wird er das Zepter bei der Betreuung der Tiere wieder übernehmen. Schließlich habe er zu DDR-Zeiten schon Schäfer gelernt, war lange mit den Tieren in der Region unterwegs. Nach der Wendezeit habe er sich dem Thema Schafe als Hobby wieder angenommen. Mehrlingsgeburten waren hingegen noch nicht so oft dabei. Sind die Tiere größer, werden sie verkauft.

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