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Derzeit läuft die jährliche Spendensammlung der Volkssolidarität in der Uckermark. Das Geld kommt der Arbeit des Verbandes zugute.

Spenden
Lohnende Klingeltour

Kleingeld: Auch daraus werden größere Summen
Kleingeld: Auch daraus werden größere Summen © Foto: Stephanie Pilick/dpa
Kerstin Unger / 25.04.2019, 06:15 Uhr
Angermünde (MOZ) In den vergangenen Wochen waren wieder Mitglieder der Volkssolidarität unterwegs, um Geld zu sammeln. Was man früher als Listensammlung kannte, ist heute die Spendensammlung. Der Zweck ist geblieben: Mittel für die Arbeit des Wohlfahrtsverbandes und das solidarische Miteinander zu erhalten. Von dem Geld werden zum Beispiel soziale Projekte und die Arbeit von Kitas unterstützt.

In der Uckermark waren Verbandsmitglieder seit dem 1. März unterwegs. "Die traditionelle Haus- und Straßensammlung erfolgte zunächst in den klassischen Mitgliedergruppen. Wir haben derzeit noch 50 Gruppen", berichtet Bärbel Glogau. "Mitarbeiter sammeln aber auch im Umfeld und öffentlichen Einrichtungen wie Begegnungsstätten."

Während es sich vor allem auf den Dörfern und in Angermünder Wohngebieten noch lohnt, um Spenden zu bitten, funktioniere das in der Anonymität größerer Städte wie Schwedt und Prenzlau kaum noch. "Manchmal wird man nicht einmal ins Haus gelassen", weiß die Geschäftsführerin des Verbandsbereiches Uckermark.

Die Spendensammlung lohnt sich aber immer noch. Uckermarkweit kommen dabei jährlich um die 15 000 Euro zusammen. Das Geld kommt den Gruppen sowie der Schulung Begleitung ehrenamtlicher Helfer zugute. So gibt es seit einigen Jahren das Projekt "Lange mobil, bewegt und sicher zu Hause" in Zusammenarbeit mit der AOK, das besonders Menschen im sehr hohen Lebensalter ermöglicht, beweglich zu bleiben. "Die  investierten Gelder haben eine Doppelwirkung: Menschen im hohen Alter werden in Bewegung gehalten. Diejenigen, die sich darum kümmern und entsprechend geschult werden, gleich mit. Sie sind oft auch nur 10 bis 15 Jahre jünger und verhindern so ihre eigene Pflegebedürftigkeit. Das ist sehr fruchtbringend, was eine Studie über ein Projekt in der Schweiz wissenschaftlich belegt hat", erzählt Bärbel Glogau. Allerdings wird das Projekt nur ein Jahr lang gefördert. Danach wird durch Spenden wenigstens eine Aufwandsentschädigung ermöglicht.

Ein weiterer Teil der Spenden wird für Patenschaften und die Netzwerkarbeit in Mehrgenerationenhäusern in Schwedt und Lychen eingesetzt. Auch die jüngsten Uckermärker profitieren von dem gesammelten Geld. Dort, wo die Volkssolidarität Kitas betreibt, wie in Gartz und Tantow werden die Außenspielplätze nicht mehr von den Kommunen finanziert. Spielgeräte und deren TÜV-Prüfungen sind sehr teuer. Zudem wird der Kinder- und Jugendhilfebereich bei Ferienfahrten unterstützt.

Noch bis zum 2. Mai kann man sich an der Spendensammlung beteiligen. "Überall, wo Volkssolidarität dran steht, wird man seine Spende los. Jeder Euro ist willkommen. Wir bedanken uns schon jetzt bei allen, die unsere Arbeit unterstützen", sagt die Geschäftsführerin.

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