Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Zuchtschau der Kaukasen
Vom kleinen Fellknäuel zum imposanten Beschützer

Die Clubsieger-Zuchtschau des Kaukasischen Schäferhunde-Club (KSHC e. V.) fand in Plaue statt und wurde von der Deutschen  Schäferhunde Ortsgruppe Plaue/Havel ausgerichtet.
Die Clubsieger-Zuchtschau des Kaukasischen Schäferhunde-Club (KSHC e. V.) fand in Plaue statt und wurde von der Deutschen  Schäferhunde Ortsgruppe Plaue/Havel ausgerichtet. © Foto: geh
Erhard Herrmann / 03.05.2019, 17:00 Uhr
Plaue Als Welpen sind die Kaukasischen Owtscharka süße kleine Fellknäuel und landen nur zu schnell bei Menschen ohne Erfahrungen mit Hunden. Einige Monate später kommt für viele jedoch das böse Erwachen. Mit einer Größe von 64 cm bis 75 cm und einem Gewicht von durchschnittlich 50 kg zählt der Kaukase zu den imposantesten Hunderassen  –  mit vielen speziellen Eigenschaften.

Die selbstbewussten Hunde kennen keinen blinden Gehorsam. Viele Halter sind damit überfordert. So finden sich diese Hunde oft in Tierheimen wieder und sind dort schwer vermittelbar. Um das zu vermeiden, sollte sich vorab genau über die Rasse informiert werden.

Möglichkeit dazu hatte bot die Clubsieger-Zuchtschau des Kaukasischen Schäferhunde-Club (KSHC e. V.). Die Besten waren bei der Zuchtschau auf dem Platz der Deutsche Schäferhunde Ortsgruppe Plaue/Havel zu sehen. Insgesamt wurden 25 Hunde in den verschiedenen Klassen bewertet. "Als ausgesprochen ruhiger Hund ist er pflegeleicht und kann auch ohne Probleme im Freien mit wettergeschütztem Unterstand gehalten werden. Der Besitzer muss die Regeln aufstellen und bekommt so einen Familienhund der Hof und seine Familie beschützt", erklärte Club Vize Jens Kleta.

Dabei steht das Bewachen im Vordergrund. Wer nach der Welpen-Phase mit dem Owtscharka spielen will, wird schnell merken, dass er das weggeworfene Bällchen gefälligst wieder selbst zu holen hat. "Stur, Sturer, Kaukase" – das merkte auch Kurt Koebe Präsident des KSHC e.V und Wertungsrichter. So manche seiner Kandidaten mussten von ihren Haltern mehrfach aufgefordert werden, um die Bewertungsprozedur über sich ergehen zu lassen. Geprüft wurde u. a. der Knochenbau, Vollzähligkeit des Gebisses, Scherenstellung der Schneidezähne. Genauso wichtig war eine flüssige Bewegung und eine ruhige Wesensstärke.

Die Besitzer freuten sich am Ende des Tages über die Urkunden und Pokale, die Hauptdarsteller über ihre Leckerlis.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG