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Einweihung
"Bürgerhaus" bündelt soziale und kulturelle Angebote

Zur Einweihung wurde auch zünftig zu Rock’n’Roll getanzt.
Zur Einweihung wurde auch zünftig zu Rock’n’Roll getanzt. © Foto: Simone Weber
Simone Weber / 17.05.2019, 07:00 Uhr
Premnitz 1918, vor etwas mehr als 100 Jahren wurde das seit der Zeit nach 1945 als Kulturhaus Liebigstraße genutzte Gebäude als damaliges Vereinshaus gebaut. Im Oktober 2018 begann die Teilsanierung und der Umbau des Gebäudes zum neuen "Bürgerhaus". Jetzt wurde der bereits fertiggestellte erste Teil mit einer kleinen Feier übergeben.

Der bisherige Mieter, die Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt, veranstaltete den wöchentlichen Tanznachmittag, bei dem auch zünftig zu Rock‘n‘Roll-Musik getanzt wird. Auf rund einem Drittel der Nutzungsfläche wird es die Angebote der AWO, als langjährigen Mieter, weiter für die älteren und jung gebliebenen Premnitzer geben. "Uns fehlen die jüngeren Mitglieder, die auch Aufgaben übernehmen wollen und können", sagt Barbara Riedel. Seit 20 Jahren ist die Premnitzerin Mitglied der Ortsgruppe und leitet sie seit rund fünf Jahren. Zum Ende ihrer Wahlperiode möchte die nun bald 80-Jährige die Funktion weitergeben. Mit immerhin 130 Mitgliedern, gemeinsam mit den früheren Mitgliedern der Volkssolidarität, gehört die Premnitzer zu den an Mitglieder stärksten im Bezirksverband Potsdam.

Aber ganz junge Leute werden demnächst regelmäßig im Haus anzutreffen sein. Mit Fertigstellung des Umbaus in den nächsten Wochen zieht auf rund 60 Quadratmetern eine Eltern-Kinder-Gruppe der AWO ein, wo bis zu 16 Kinder gemeinsam mit ihren Eltern Betreuungsangebote finden. In die Räume nebenan wird, auf rund 350 Quadratmetern, der noch in der Karl-Liebknecht-Straße beheimatete Jugendclub einziehen. Noch läuft der Umbau der Räume auf vollen Touren. "Durch neue Raumaufteilung entstehen hier unter anderem ein Sportraum und ein PC-Raum", erklärt Barbara Rotkopf den Gästen bei einer kleinen Führung. "Der Saal bietet, mit seiner großen Bühne künftig viele Möglichkeiten kultureller Veranstaltungen." Vor zwei Jahren übernahm sie von Siegfried Wendland die Leitung des Premnitzer Jugendclubs. Die bisherige Villa des "PreJu" wird die Stadt nach Umzug des Jugendclubs verkaufen. Damit werden im "neuen" Bürgerhaus künftig soziale und kulturelle Angebote gebündelt.

"Die Stadt hat, mit 75-prozentiger Förderung durch EU-Leader-Fördermittel, das Kulturhaus für insgesamt 340.000 Euro teilsaniert und umgebaut", erklärt Bürgermeister Ralf Tebling. "Dabei wurden eine neue Brandmeldeanlage und eine neue Beleuchtung installiert sowie die elektrischen Leitungen erneuert. Die Toiletten im durch die AWO genutzten Bereich wurden erneuert und ein Behinderten gerechtes WC eingebaut. Eine neue Toilette für die Mutter-Kind-Gruppe kam hinzu."

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