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Laufsport
"Ich bin sehr froh, dass ich mich lösen konnte"

Lächeln auf den Lippen: Alle 79 Konkurrenten auf der 8,2-Kilometer-Strecke ließ Thomas Drößler hinter sich. Der 45-Jährige startet für Lok Potsdam, ist jedoch Wittstocker.
Lächeln auf den Lippen: Alle 79 Konkurrenten auf der 8,2-Kilometer-Strecke ließ Thomas Drößler hinter sich. Der 45-Jährige startet für Lok Potsdam, ist jedoch Wittstocker. © Foto: Matthias Haack
Matthias Haack / 21.05.2019, 06:15 Uhr
Lindow (moz) Die Uhr zeigte am Sonnabend 31 Minuten an. Da düste Thomas Drößler aus dem Wald aufs Gelände der Sportschule. Kurz darauf querte der Wittstocker die Ziellinie. Nicht als Erster, weil vor ihm und zeitgleich auch Läufer anderer Streckenlängen finishten. Allerdings zeigte Drößler seiner Konkurrenz auf den 8,2 Kilometern die Hacken.

Sie wirken recht frisch trotz der immensen Hitze!

Es ist mir aber schwer gefallen heute. Das war schon sehr warm. Offenbar kam die Hitze zu schnell, der Körper muss sich erst darauf einstellen.

Wie lief Ihr Rennen?

Bis etwa Kilometer drei bin ich mit Maksim Polozov gemeinsam gelaufen. Dann trennten sich unsere Wege, weil er auf der 13er-Strecke unterwegs war. Ab da war ich allein und etwa 50 Meter hinter dem Führenden. Bei Kilometer sechs oder sieben habe ich zu ihm aufgeschlossen und bin sehr froh, dass ich mich von ihm lösen konnte.

Nutzten Sie den gewaltigen Anstieg bei der Brücke zum Angriff?

Nein, erst kurz dahinter auf dem Hochplateau.

Wie schätzen Sie die Leistung ein?

Die 31er-Zeit ist völlig okay. Nachdem ich in den Vorjahren eher mit- als vorn gelaufen bin, war es nun erstmals wieder ein Lauf auf Zeit. Beim Blick auf die Siegerzeit des Vorjahres, damals waren es 32 Minuten (Anm.d.Red.: Dominik Pannwitz aus Vehlefanz/32:37 Minuten), kann ich nun sehr zufrieden sein. Aber: Es war wirklich ein ziemlich hartes Stück Arbeit.

Gefällt es Ihnen hier?

Au ja. Das ist wie immer sehr schön, eine super Organisation, eine herrliche Strecke und was mich besonders beeindruckt: Hier werden die Auszubildenden in den organisatorischen Part  eingebunden.

Sie als Wittstocker freuen sich sicherlich ganz besonders, dass der nächste Lauf im "Wohnzimmer" ausgetragen wird?

Klar. Der Heidelauf wird am Sonnabend herausragend. Mit dem Umzug des Starts aus dem Stadion auf den Marktplatz erwartet die Läufer ein einmaliges Flair. Das kann man sich nicht entgehen lassen.

Sie starten also?

Natürlich. Das kann ich mir nicht entgehen lassen. Es wird vermutlich die auf 6,3 Kilometer abgespeckte Variante des ursprünglichen Zehn-Kilometer-Rennens werden.

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