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Gleich drei Kandidaten bewerben sich in der Gemeinde Neuhardenberg um das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters.

Wahl
Ein Trio mit Vergangenheit

Cornelia Link-Adam / 22.05.2019, 08:30 Uhr
Neuhardenberg (MOZ) Zur Bürgermeisterwahl am 26. Mai treten in Neuhardenberg drei Bewerber an. Neben Amtsinhaber Detlef Korbanek (64, Wählergruppe Aktiv für Neuhardenberg) haben auch die beiden 55-jährigen Dieter Arndt aus Altfriedland und Mario Eska aus Quappendorf ihre Hüte in den Ring geworfen. Beide treten als Einzelbewerber an und sind politisch dennoch keine Unbekannten.

"Was ich angefangen habe, will  ich gerne zu Ende machen", sagt Amtsinhaber Detlef Korbanek über seine Motivation erneut zu kandidieren. Gut gelaufen sei die Komplettsanierung des Kita-Hauses I. "Trotz Haushaltssicherungskonzept haben da alle Stellen gut mitgespielt." Für das Kita-Haus II brachte es auch Vorteile. Darin sei jetzt der Hort untergebracht und habe der Rentner, der zuvor Bauplaner beim Landesbetrieb Straßenwesen war, jetzt auch ein Bürgermeister-Zimmer. Geben soll es im Haus auch noch einen Bürgerservice-Punkt zu Amtsangelegenheiten.

Alle haben politische Erfahrung

Warum sollte man den Neuhardenberger wählen? "Weil ich mich für die Bürger einbringe", sagt Korbanek (64) selbstbewusst. Egal ob Kinder, Senioren oder Vereine, er sei präsent. Durch die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge erhofft er sich bald Fördermittel vom Land, um in Wulkow die Trebnitzer und die Seestraße sanieren zu können. "Wenn ich Bürgermeister bin, wird eine Prioritätenliste aufgestellt und abgearbeitet, je nach Haushaltslage." Weiter kämpfen will Detlef Korbanek (verheiratet, zwei erwachsene Kinder) für den Radweg nach Altfriedland und die Sanierung der Wulkower Ortsdurchfahrt.

Den Posten des Bürgermeisters kennt Amtsvorgänger Mario Eska. war zehn Jahre im Amt, bis er wegen Sozialbetrugs verurteilt wurde und zurücktrat. Nun will der 55 Jährige (verlobt, 3 erwachsene Kinder) wieder an die Macht. "Weil ich mit der momentanen Situation nicht zufrieden bin und weil ich Spaß an der Kommunalpolitik habe", sagt der Quappendorfer. Viele Jahre ist er Ortsvorsteher, Gemeindevertreter und Fraktionsvorsitzender der Linken in Neuhardenberg. Dennoch tritt er nun als Einzelbewerber bei der Bürgermeisterwahl an. Eska wirbt für mehr Bürgernähe, um frühzeitig Probleme zu lösen. Gern will er sich auch beim Abbau des Investitions-Staus von Bauprojekten weiter engagieren. Als Selbstständiger im Bereich der Medientechnik könne er sich dafür seine Zeit gut einteilen.

"Ich war zwar aus beruflichen Gründen zeitweise raus, aber nie weg", sagt Dieter Arndt, der der dritte Bewerber ums Bürgermeister-Amt. Der Altfriedländer ist Ausbilder bei der Bundespolizei und engagierte sich früher schon als Gemeindevertreter und Ortsvorsteher von Altfriedland. Würde er gewählt werden, will er sich von seiner Dienststelle Neustrelitz heimatnah zurück versetzen lassen. Als Einzelkandidat sieht sich der 55-Jährige als Mittler zwischen den Bürgern, den Gemeindevertretern und der Verwaltung. Ansprechpartner will er sein, setzt auf bürgerschaftliches Engagement. "Vor allem geht es mir darum mehr miteinander statt übereinander zu reden", sagt Dieter Arndt (verheiratet, 2 erwachsene Kinder). Selbst engagiert er sich in der Dörferbewegung und ist für die Gemeinde als Mitglied bei Klosterland aktiv. "Egal wie es am Sonntag ausgeht, ich wünsche mir, dass viele Neuhardenberger wählen gehen."

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