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Bauvorhaben
Spatenstich für zehn neue Wohnungen in Nassenheide

Volkmar Ernst / 22.05.2019, 16:46 Uhr - Aktualisiert 23.05.2019, 13:16
Nassenheide/Gransee (MOZ) Der Bau des Mehrfamilienhauses in Nassenheide ist ein Pilotprojekt, und sofern die Vermarktung der Wohnungen keine Probleme bereitet, sollen weitere Wohnobjekte gebaut werden. Denn diese Vorhaben werde von der Kommunalen Wohnungsgesellschaft Gransee (Gewo) ohne eine Förderung realisiert. Darauf hatte Löwenbergs Bürgermeister Bernd-Christian Schneck (SPD) ausdrücklich verwiesen und vom Land gefordert, die Förderrichtlinien für den ländlichen Raum noch einmal zu überdenken. "Denn auch dort werden kommunale Wohnungen gebraucht", so der Bürgermeister.

Für die Wohnungen in Nassenheide werden die Mietpreise bei rund 8,50 Euro pro Quadratmeter plus Nebenkosten liegen. Dennoch gebe es bereits erste Nachfragen, konnte Gewo-Geschäftsführerin Marion Schönberg mitteilen. "Das ist auch wirklich ein schönes Objekt", so die  Gewo-Chefin.

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Dafür waren auch  Vorgaben für das Architektenbüro Krüger-Manzke-Werk aus Fürstenberg durchaus "kompakt". Ein modernes Erscheinungsbild sollte das Haus haben und sich dennoch in die vorhandene Bebauung mit Ein- und Mehrfamilienhäusern einfügen. Auf drei Etagen sollten zehn Wohnungen unterkommen, sechs Einzimmerwohnungen, drei Zweiraumwohnungen und eine Dreiraumwohnung. Wobei auch die Einraumwohnungen über ein zweites, kleines Zimmer verfügen, wie die Gewo-Chefin hinzufügt. "Wir haben das im Vorfeld untersuchen lassen und feststellen müssen, dass niemand mit nur einem Raum zufrieden ist. Die Aussagen waren eindeutig, wenigstens ein  zweiter, wenn auch kleiner Raum, wird erwartet. Auch darauf haben wir reagiert", so die Fachfrau.

Insgesamt 550 Quadratmeter Wohnfläche wird im neuen Haus vorhanden sein. Hinzu kommen zehn Pkw-Stellplätze sowie Nebenanlagen, um Fahrräder oder auch Hausrat unterzustellen, denn einen Keller gibt es nicht. Dafür, und das war eine weitere Forderung der Gewo, sind alle Wohnungen barrierefrei.

Mit der Fertigstellung des Hauses rechnet die Gewo im Sommer kommenden Jahres. Sollte die Vermietung keine Schwierigkeiten bereiten, ist auf dem Areal so viel Platz vorhanden, dass ein zweites, baugleiches Haus in Richtung der Liebenwalder Chaussee auf dem Grundstück Platz findet.

Für die Bäume, die gefällt werden mussten, erfolgten in Abstimmung mit der Forst Ersatzaufforstungen in Nassenheide sowie "waldverbessernde Maßnahmen" im Großen Römerluch.

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