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B84
Fest zur offiziellen Eröffnung

Sandra Euent / 25.05.2019, 08:00 Uhr
Falkensee (MOZ) Eine Leine mit vielen großen und kleinen Zetteln flatterte im Wind auf dem Hof vor dem Begegnungscafé B84 der Willkommensinitiative Falkensee. Auf den Zetteln hatten Besucher aufgeschrieben, was das B84 für sie bedeutet. Man könne auch ohne Geld einen Kaffee oder Tee trinken, jemand ist glücklich, weil Deutsch gesprochen wird, die Leute seien nett und hätten schon viel geholfen, ein anderer bedankt sich für die Hilfe beim Formulare ausfüllen, jemand findet es gut, dass man hier seine Freunde treffen kann, ein anderer erwähnte die Handarbeitsgruppe und eine Frau lobt die Diskussionen und den Austausch mit anderen Kulturen.

Das B84 ist ein offener Begegnungsort, von Falkenseern für Falkenseer und schließt dabei die "Newcomer", also Menschen, die erst vor kurzem in Stadt gekommen sind, mit ein. Dabei wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um Geflüchtete oder andere Neufalkenseer handelt. Jeder findet in den von der Willkommensintiative Falkensee betriebenen Räumen Ansprechpartner und Hilfe und dann wohl auch Freunde, wie aus vielen Zetteln hervor gegangen ist.

Anfang Februar räumte die Willkommensinitiative Falkensee ihre alten Räume in der Bahnhofstraße 80 und zog ein paar Häuser weiter in die Bahnhofstraße 84. So wurde aus B80 das B84. Nach einigen Monaten Zeit der Umstellung feierte die Willkommensinitiative ihren den neuen Standort und die neuen Räumlichkeiten an vergangenen Wochenende mit einem kleinen Fest.

Die neuen Räume sind kleinteiliger. Das hat Vor- und Nachteile, wie Koordinatorin Ulla Diecker erzählt. So könne man zwar keine großen Veranstaltungen mehr durchführen, dafür aber gebe es nun ein Familienzimmer und die Möglichkeit, sich auch mal zurück zu ziehen und Gespräche unter vier Augen zu führen.

Außer sonntags ist das B84 immer von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Neben dem Café-Betrieb gibt wöchentliche und monatliche Termine, von Hausaufgabenhilfe in Deutsch über russisch-deutsche oder orientalisch-deutsche Abende bis zu Formulare-Hilfe oder den Treffen der Strickgruppe. Dazu kommt eine Foodsaving-Initiative, bei der nicht mehr verkäufliche Lebensmittel über das B84 verteilt werden.

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