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Leistungsvergleich
Neuruppiner Feuerwehr schlug sich am besten

Probten den Ernstfall: Die Brandbekämpfer mussten eine verletzte Person retten, die nach einem Unfall unter einem Auto eingeklemmt war. Auch die Wehr aus dem Kreis Coesfeld hatte diese Aufgabe zu absolvieren.
Probten den Ernstfall: Die Brandbekämpfer mussten eine verletzte Person retten, die nach einem Unfall unter einem Auto eingeklemmt war. Auch die Wehr aus dem Kreis Coesfeld hatte diese Aufgabe zu absolvieren. © Foto: Holger Rudolph
Holger Rudolph / 26.05.2019, 16:20 Uhr - Aktualisiert 26.05.2019, 16:38
Wittstock ( ) Insgesamt 25 Mannschaften traten am Sonnabend beim Jahres-Kreisleistungsvergleich der Feuerwehren im Bereich Technische Hilfe auf dem Gelände der Wittstocker Stadthalle an. Der Wettbewerb wurde in drei Stufen ausgetragen. Bisher stehen nur die jeweils ersten zwei beziehungsweise drei Plätze fest.

Neuruppin sehr stark

In der Kategorie Gold errang das Team "Neuruppin 3" den ersten Platz, auf Platz 2 folgte der Löschzug Alt Ruppin. Einen dritten Platz gibt es nicht, denn in der höchsten Kategorie traten nur zwei Mannschaften an. In der Kategorie Silber ist "Neuruppin 2" auf dem ersten Wertungsplatz, Kyritz auf dem zweiten und Küdow-Lüchfeld auf dem dritten. Bronze belegen nacheinander "Neuruppin 1", Linum und "Rheinsberg 1".

23 der beteiligten, jeweils neun Wehrleute starken Mannschaften sind in Ostprignitz-Ruppin zu Hause. Die anderen beiden waren als Gäste aus dem Partnerkreis Coesfeld angereist. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Leppin war zufrieden, denn die Übung verlief trotz ihrer Größe und der komplexen Aufgabenstellung ohne Zwischenfälle. Der DRK-Rettungsdienst wäre jederzeit bereit gewesen, die nötige Hilfe zu leisten. Doch es verletzte sich glücklicherweise niemand. Auch wenn es zeitweise reichlich gefährlich aussah. Hatten die Wehrleute doch je nach Schwierigkeitsgrad eine eingeklemmte Person unter oder aus einem Wagen zu retten. Die sieben Schrottautos hatte ein Wittstocker Autoverwerter spendiert. Der kommunale Bauhof sorgte mit schwerer Technik dafür, dass die Wracks der Aufgabe entsprechend platziert und am Ende wieder weggeräumt wurden.

Aufgabe für andere Wehren

Dass schließlich in allen Kategorien Neuruppin ganz vorn lag, sei aus Sicht der Fontanestädter sicher sehr gut, schätzte Leppin ein, der auch stellvertretender Vorsitzender des ausrichtenden Kreisfeuerwehrverbandes ist. Ihm selbst wäre es allerdings lieber gewesen, wenn sich mehrere Wehren ganz oben platziert hätten. Trotzdem habe die Sache durchaus auch etwas Gutes. Die Kameraden der weniger erfolgreichen Wehren könnten sich nach dem Vergleich selbst ein Bild über ihre Fähigkeiten machen und wüssten, woran sie noch zu arbeiten haben.

Während die Mehrzahl der Wehren mit einem einzigen Stadt- oder Amtsoberhaupt vorlieb nehmen musste und manche auch ohne eine solche Unterstützung auszukommen hatten, wurden die Rheinsberger Brandbekämpfer durch zwei Bürgermeister unterstützt. Der aktuelle Rathauschef Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) drückte ihnen ebenso die Daumen wie sein Vorgänger Jan-Pieter Rau (CDU), welcher Ehrenmitglied der Wehr ist. Rau: "Das ist doch ganz klar eine Ehrensache für mich. Natürlich bin ich dabei, wenn Rheinsbergs Feuerwehr zum Leistungsvergleich antritt. Das habe ich noch in keinem Jahr versäumt."

Ergebnisse in dieser Woche

Dass die Veranstaltung so gut über die Bühne ging, sei dem großartigen Zusammenwirken aller Beteiligten zu verdanken, lobte Leppin. Auch die Schiedsrichter hätten wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet. Bis spätestens zum Ende der kommenden Woche sollen alle Stimmen abschließend ausgezählt sein und könnten dann auch veröffentlicht werden, sicherte Leppin zu.

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