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Kommunalwahlen
Die Wahlergebnisse in der Region

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Symbolfoto © Foto: dpa/Bernd Wüstneck
MOZ, / 27.05.2019, 11:39 Uhr - Aktualisiert 27.05.2019, 13:29
Frankfurt (Oder) (MOZ) Bei den Kommunalwahlen behauptete die CDU laut Landeswahlleiter nach dem vorläufigen Endergebnis mit 18,3 Prozent Platz eins vor der SPD mit 17,7 Prozent. Die AfD erreichte 15,9 Prozent, zwölf Prozentpunkte mehr als 2014. Die im Land mitregierende Linke kam auf 14,1 Prozent, die Grünen erreichten 11,1 Prozent, BVB/Freie Wähler 6,3 Prozent. Die FDP lag bei 4,9 Prozent. Beide Wahlen gelten auch als Stimmungstest für die Landtagswahl am 1. September.

Die CDU kam in den Kreisen und kreisfreien Städten mit 26,7 Prozent der Stimmen in Brandenburg/Havel auf ihren höchsten Wert. Die AfD schnitt im Kreis Spree-Neiße mit 26,5 Prozent am besten ab, die Linke in Frankfurt (Oder) mit 22,8 Prozent. Die SPD hat die Nase in Oberspreewald-Lausitz vorn mit 21,5 Prozent. Die Grünen erreichten in Potsdam - wo die SPD mit 19,4, Prozent gewann - mit 18,7 Prozent ihr Spitzenergebnis in den Kreisen und kreisfreien Städten, die Freien Wähler im Kreis Barnim mit 13,0 Prozent. Die FDP kam in der Prignitz auf 6,6 Prozent.

Die Brandenburger wählten 14 Kreistage, die Stadtverordnetenversammlungen der vier kreisfreien Städte, 413 Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen der kreisangehörigen Gemeinden und Städte sowie ehrenamtliche Bürgermeister und Ortsvorsteher in Ortsteilen.

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+++ Frankfurt (Oder) +++

Die Linke bleibt trotz deutlicher Verluste weiter stärkste politische Kraft in Frankfurt. Bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung holte die Partei laut vorläufigem Endergebnis 22,8 Prozent der Stimmen und damit zehn Sitze. Allerdings büßte sie gegenüber 2014 fast 8 Prozentpunkte beziehungsweise 4 Mandate ein. Es ist das schwächste Abschneiden für die Linken seit 1990. Auf Platz zwei folgte die CDU mit 19,9 Prozent, die 3,7 Prozentpunkte verlor. Großer Gewinner ist die Alternative für Deutschland. Die AfD legte 7,1 Prozent auf 18,8 Prozent zu und wird künftig wie die CDU mit neun Stadtverordneten in der SVV vertreten sein. Grüne und BI Stadtentwicklung gehören ebenfalls zu den Gewinnern der langen Frankfurter Wahlnacht. Die Listenvereinigung konnte ihr Wahlergebnis aus 2014 von 6,2 auf 12,0 Prozent nahezu verdoppeln und errang damit sechs Sitze – einen mehr als die SPD. Die Sozialdemokraten brachen – was von vielen erwartet worden war – auf 10,3 Prozent ein. Vor fünf Jahren waren es noch 18,7.

Die FDP steigerte sich von 2 auf 5 Prozent und zieht bei zwei Stadtverordnetensitzen wieder in Fraktionsstärke in das Stadtparlament ein. Eine Wahlüberraschung gelang der Satirepartei Die PARTEI, die 3,6 Prozent der Stimmen und ebenso zwei Sitze holte. Gleiches gilt für die Frankfurter-Bürger-Initiative (FBI), die erstmals antrat und mit 3,7 Prozent einen Achtungserfolg erzielte, wenngleich sich das Bündnis mit den Freien Wählern mehr als zwei Mandate erhofft hatte. Dahinter folgt die BI Stadtumbau mit 3 Prozent und einem Sitz. Die Piratenpartei ging mit 1,0 Prozent leer aus.

Berichte zur Wahl in Frankfurt (Oder) Sie hier.

 

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+++ Barnim +++

Im Barnim hat sich die CDU mit 16,5 Prozent durchgesetzt. Dahinter liegen die Linke 15,6 Prozent, SPD 13,4 Prozent, AfD 15 Prozent, BVB/Freie Wähler 13 Prozent, Grüne 10,9 Prozent, Bürgerfraktion BAR 2,8 Prozent, BfB 1,1 Prozent, Bündnis Schorfheide 1,7 Prozent, Die Partei 2,5 Prozent, EB Zinn 0,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,1 Prozent.

Berichte zur Wahl im Barnim finden Sie hier.

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+++ Märkisch-Oderland +++

Die AfD liegt vorn mit 17,7 Prozent, dahinter die Linke 17,6 Prozent, SPD 16,7 Prozent, CDU 15,5 Prozent, Grüne 11,2 Prozent, FDP 5,4 Prozent, BVB/Freie Wähler 5,5 Prozent, Frei Wählergruppe Bauern 4,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,9 Prozent.

Berichte zur Wahl in Märkisch-Oderland finden Sie hier.

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+++ Oberhavel +++

CDU 18,9 Prozent, SPD 17,9 Prozent, AfD 14,8 Prozent, Linke 12,3 Prozent, Grüne/B 90 12,8 Prozent, BVB/Freie Wähler 6,5 Prozent, FDP 5,2 Prozent, BfO 2,3 Prozent, Pro Velten 1,4 Prozent, LGU 1,6 Prozent, Piraten 1,5 Prozent, Die Partei 0,8 Prozent, NPD 0,9 Prozent, BB 0,9 Prozent, Die Unabhängigen 0,5 Prozent, Tierschutzpartei 1,2 Prozent, DUB 0,5 Prozent

Berichte zur Wahl in Oberhavel finden Sie hier.

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+++ Oder-Spree +++

SPD 18,7 Prozent, AfD 18,4 Prozent, Linke 15,7 Prozent, CDU 15,5 Prozent, BVB/Freie Wähler 8,6 Prozent, Grüne 8,7 Prozent, FDP 5,5 Prozent, NPD 1,2, Prozent B-J-A 3,9 Prozent, BVFO 1,4 Prozent, Piraten 1,4 Prozent, MV Storkow o,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,3 Prozent.

Berichte zur Wahl in Oder-Spree finden Sie hier.

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+++ Ostprignitz-Ruppin +++

Eine Überraschung gibt es in Ostprignitz-Ruppiner Kreistag. Dort wird die CDU künftig stärkste Kraft sein. Sie lag mit 20,1 Prozent vor der SPD, die bei 17,9 Prozent stand und vor der Linken mit 16,2 Prozent. Die AfD erhielt 12,7 Prozent der Stimmen. Die Grünen legten im Landkreis ebenfalls zu und holten 10 Prozent. Weitere Ergebnisse: WG KBV 9,5 Prozent, FDP 3,6 Prozent, BVB/Freie Wähler 5,6 Prozent, FWG 1,8 Prozent, Pro Ruppin 2,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,8 Prozent.

Berichte zur Wahl in Ostprignitz-Ruppin finden Sie hier.

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+++ Uckermark +++

In der Uckermark lag die CDU mit 21,7 Prozent vorn. Ihr folgt die SPD mit 21,2 Prozent. Weitere Ergebnisse: AfD 15,4 Prozent, Linke 13,2 Prozent, BLR 5,6 Prozent, FDP 6,2 Prozent, Grüne 7,7 Prozent, NPD 1,2 Prozent, BVB/Freie Wähler 7,2 Prozent, WBv 0,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,2 Prozent.

Berichte zur Wahl in der Uckermark finden Sie hier.

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