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Demonstration
CSD erstmalig in Falkensee

Der erste Falkenseer Christopher Street Day wird von Mitgliedern des Regenbogencafés und des Jugendforums organisiert.
Der erste Falkenseer Christopher Street Day wird von Mitgliedern des Regenbogencafés und des Jugendforums organisiert. © Foto: Regenbogencafé
Sandra Euent / 13.06.2019, 19:30 Uhr
Falkensee (MOZ) Zum ersten Mal findet am Freitag, 28. Juni, ein Christopher Street Day (CSD) in Falkensee statt. Organisiert von Mitgliedern des Regenbogencafés und dem Jugendforum soll für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*, inter* und queeren Personen (LSBTIQ*) demonstriert werden.

Der Ursprung der CSDs liegt in den sogenannten Stonewall-Aufständen, bei denen sich vor 50 Jahren in New York Lesben, Trans*, Drags und Sexarbeiter*innen während einer Razzia in der Bar "Stonewall Inn" erstmals erfolgreich gegen Unterdrückung und polizeiliche Willkür zur Wehr setzten. Es folgte eine weltweite Bewegung, an die auch der Falkenseer CDS mit seinem Motto "Sichtbarkeit, Respekt, Liebe – Falkensee feiert 50 Jahre Stonewall" erinnern will.

"Seit 50 Jahren kämpfen LSBTIQ* für ihre Menschenrechte, und auch heute müssen wir uns unvermindert weiter dafür einsetzen, nicht zuletzt, weil Rechtspopulisten diese Rechte infrage stellen", erklärt Ingrid Scheffer vom CSD-Orgateam.

Der CSD beginnt im Falkensee am 28. Juni um 17 Uhr mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus. Anschließend, gegen 17.30 Uhr, führt die Demo zu Fuß durch die Innenstadt. Gegen 19 Uhr gibt es dann eine Kundgebung mit Redebeiträgen und Grußworten auf dem Campusplatz an der neuen Stadthalle. Live-Musik wird unter anderem von der Berliner Band "Die Gabys" geboten.

Der CSD Falkensee wird unter anderem unterstützt vom Bundesprogramm "Demokratie leben!" und dem Aktionsplan Queeres Brandenburg. Die Schirmherrschaft hat die Autorin und Entertainerin Désirée Nick übernommen.

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