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Rund 170 Gäste kamen am Donnerstagabend zum traditionellen Wirtschaftsempfang der Stadt Bernau ins "Ofenhaus".

Empfang
Auf Erfolgskurs

Kai-Uwe Krakau / 16.06.2019, 07:00 Uhr
Bernau Gegenseitiges Kennenlernen und Gedankenaustausch – darum geht es bei dem geselligen Beisammensein, das jährlich am Vorabend des Hussitenfestes stattfindet. Diesmal stand der Empfang unter einem besonderen Thema: In Erinnerung an die Jubiläen der St.-Marien-Kirche und des Bauhauses hieß es "Tradition trifft Moderne".

Bürgermeister André Stahl (Linke) konnte bei sommerlichen Temperaturen im "Ofenhaus" rund 170 Gäste begrüßen. Darunter zahlreiche Unternehmer aus dem Mittelstand, Handwerksmeister und Geschäftsinhaber, aber auch Stadtverordnete und leitende Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung. Der Kreis Barnim war durch Landrat Daniel Kurth (SPD) sowie Dezernent Holger Lampe vertreten.

"In unserer Stadt Bernau sind 3000 Unternehmen ansässig, die 11 000 Arbeitsplätze bieten", sagte Stahl in seiner Rede. Dies sei ein Erfolg, den die Kommune feiern könne. Allein in den vergangenen fünf  Jahren seien 1200 sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse geschaffen worden. "Auch die vier Gewerbegebiete haben sich positiv entwickelt, sind zu fast 100 Prozent ausgelastet", so der Linken-Politiker. Die Stadt werde auch weiterhin wachsen, jedoch müsse dies in geordneten Bahnen erfolgen. Die begonnenen Projekte werde man zum Abschluss bringen. "Danach entscheiden wir, wie die Entwicklung weitergeht". Der Verwaltungsleiter kündigte erneut an, dass die Kommune künftig in die Verkehrsinfrastruktur und den Öffentlichen Personennahverkehr investieren wird.

Landrat Kurth bezeichnete Bernau als "komfortable Wohlstandsstadt". Der SPD-Politiker griff zugleich die andauernde Kritik an den schleppenden Bau-genehmigungsverfahren auf und versprach "gegenzusteuern".

Vorbilder ausgezeichnet

Anschließend zeichnete Bürgermeister Stahl zwei Unternehmer mit dem Ehrenzeichen der Stadt Bernau aus. Bertram Franke von der Bäckerei Cornelius habe bewiesen, dass gerade Güter des täglichen Bedarfs mit viel Leidenschaft und Anspruch hergestellt werden können. "Ihre Arbeit überzeugt durch Hingabe, Konstanz, Qualität sowie einer ausgeprägten Kundenorientierung", so der Rathauschef zu Franke.

Sebastian Schade hatte erst vor wenigen Wochen seinen Unternehmenssitz nach Bernau verlegt. Der Tischlermeister überzeuge durch eine besonders vielfältige Produktpalette sowie eine moderne und ökologische Herstellungsweise, hieß es in der Laudatio. Die Investition in den Standort zeige das große unternehmerische Verantwortungsbewusstsein. Das Unternehmen sei somit ein Vorbild für jeden handwerklichen Betrieb.

Eine gute Tradition ist es auch, dass der Rotary-Club Bernau beim Wirtschaftsempfang den Georg-Rollenhagen-Preis für ehrenamtliches Engagement vergibt. Er ging in diesem Jahr an den Förderverein der Musikschule Barnim.

Daniela Böttcher und Reinhard Johst übergaben den Scheck in Höhe von 1000 Euro an Ute Böhme. "Wir werden das Geld für den Kauf von Instrumenten  verwenden", sagte die Vertreterin des Fördervereins.

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Dr. Frank Valentin 16.06.2019 - 10:44:32

Schön,

dass man als Unternehmer davon aus der Zeitung erfährt. Ich arbeite seit Jahren in zwei Ausschüssen der IHK Ostbrandenburg mit und bin auch in deren Vollversammlung (dem Parlament) tätig. Für unsere Stadtverwaltung offenbar kein Grund, mein Unternehmen einzuladen. Wir sind wohl nur als Steuer- und Abgabenzahler interessant. Danke, Herr Stahl!

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