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Fußball
Viele Abschiede im letzten Heimspiel

Legen das FSV-Trikot ab: die Spieler Philipp Januschowski, Kim Schwager, Ceif Ben-Abdallah, Thorben Schöffel mit Teammanager Moussa Doumbia (von links)
Legen das FSV-Trikot ab: die Spieler Philipp Januschowski, Kim Schwager, Ceif Ben-Abdallah, Thorben Schöffel mit Teammanager Moussa Doumbia (von links) © Foto: Felix Ney
Felix Ney / 17.06.2019, 05:00 Uhr
Bernau Im letzten Heimspiel der Saison hat der FSV Bernau dem TuS Sachsenhausen etwas unglücklich mit 2:3 verloren. Die Gäste von der Oberhavel zogen durch diesen Auswärtserfolg im dichtgedrängten Verfolgerfeld an den Barnimern vorbei. Beide Teams sind nun punktgleich, haben indes vor dem letzten Spieltag Rang 7 und 5 getauscht.

Wechsel zur Konkurrenz

Vor dem letzten Saisonauftritt auf dem heimischen Sportplatz Rehberge nahmen FSV-Präsident Mark-A. Krüger und Teammanager Moussa Doumbia die anstehenden Verabschiedungen und Ehrungen vor. Die Spieler Philipp Januschowski, Kim Schwager (beide zum FV Preussen Eberswalde), Thorben Schöffel und Ceif Ben-Abdallah wurden verabschiedet. Herausgehoben wurden Georg Machut und Justin Pehl verabschiedet, die es beide zum Gegner TuS Sachsenhausen zieht. Ebenfalls verabschiedet wurden Trainer Christian Städing und sein Co Bodo Scheffler. Eine besondere Ehrung gab es für Physiotherapeut Tino Hadamietz, der bereits zwölf Jahre den Aktiven des FSV treue Dienste leistet und weiter an Bord bleibt.

In diesem sommerlichen Kick gingen die Bernauer in Hälfte eins verdient mit 1:0 in Führung. Altmeister Kim Schwager zeigte per herrlichem Freistoß aus 22 Metern in den linken Winkel sein Können bei ruhendem Ball. Ein Schmankerl zum Abschied.

Doch die Sachsenhausener zeigten nach der Pause mehr Biss, vor allem Andor Müller war nun voll da. Nach Ecke von Leon Weigt und Freistoß von Pascal Wolter bewies der TuS-Goalgetter seinen Torinstinkt und drehte innerhalb von sieben Minuten die Partie. Den Treffer zum 1:3 durch Marvin Lewin legte Müller dazu noch auf. Für den FSV konnte Joker Alexander Schadow noch sehenswert mit links zentral aus 20 Metern zum 2:3 verkürzen. Mehr gelang den Bernauern nicht, weil Ceif Ben-Abdallah die Chance zum 3:3 vergab (87.).

Der Heimabschied des scheidenden FSV-Coaches Christian Städing war somit vermasselt. "Man erzählt ja oft dasselbe. Wir waren die bessere Mannschaft, machen nur nichts daraus." Erfreut vom Verlauf des Spiels war dagegen TuS-Coach Oliver Richter: "In der ersten Halbzeit war das deutlich zu wenig. Die Liga ist schon brutal, wenn man sieht, wie eng die ersten sieben Mannschaften beieinander liegen."

Bernau: Böhme – Wannke, Schöffel, Coric, Flach – Pehl, Bergmann (68. Savkovic), Becke, Machut – Schwager (62. Schadow), Ben-Abdallah

Trainer Städing machte den Aufstieg perfekt

Christian Städing hat den FSV Bernau in der Saison 2016/17 übernommen und von der Landes- in die Brandenburgliga geführt. In der ersten Saison kam das Team unter ihm dort auf Platz fünf, derzeit liegen die Bernauer auf dem siebten Rang.

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