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Strukturwandel
Eckpunkte für Mediziner-Ausbildung in der Lausitz stehen

Marietta Tzschoppe (l-r, SPD), Bürgermeisterin von Cottbus, Götz Brodermann, Geschäftsführer vom Carl-Thiem-Klinikum und Claus-Dieter Wollitz, Trainer des FC Energie Cottbus, unterhalten sich vor einem Bus des Cottbuser Nahverkehrs mit der Aufschrift «weltoffen für die Zukunft unserer Stadt Cottbus ist bunt», während eines Pressetermins auf dem Campus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). +
Marietta Tzschoppe (l-r, SPD), Bürgermeisterin von Cottbus, Götz Brodermann, Geschäftsführer vom Carl-Thiem-Klinikum und Claus-Dieter Wollitz, Trainer des FC Energie Cottbus, unterhalten sich vor einem Bus des Cottbuser Nahverkehrs mit der Aufschrift «weltoffen für die Zukunft unserer Stadt Cottbus ist bunt», während eines Pressetermins auf dem Campus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). + © Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa
dpa / 17.06.2019, 14:47 Uhr
Cottbus (dpa) Die Pläne für eine medizinische Hochschulausbildung in der Lausitz werden konkreter.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wissenschaftsministerin Martina Münch (beide SPD) kündigten am Montag in Cottbus an, dass noch in diesem Monat Eckpunkte für den Aufbau einer staatlichen medizinischen Hochschule in der Region vorliegen werden. Bis Ende 2020 soll dann ein Konzept für die "Modellregion Gesundheit Lausitz" stehen.

Zum Wintersemester 2023/24 soll nach Angaben von Münch mit den ersten 100 Studierenden der Lehrbetrieb aufgenommen werden. Das sei "sehr ambitioniert", sagte die Ministerin. Man müsse sich aber solche Ziele setzen um voranzukommen. Als Ausbildungsstätte für die Studierenden ist das Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus vorgesehen, das zu einem Universitätsklinikum ausgebaut werden soll. Münch übergab dafür 450 000 Euro Fördermittel des Landes.

Woidke nannte sowohl die Medizinerausbildung als auch das gesamte Gesundheitskonzept für die Lausitz einen wichtigen Punkt für die Strukturentwicklung. Damit seien bis zu 1500 zusätzliche Arbeitsplätze für die Region verbunden.

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