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Wettergott zeigte beim Festumzug durch Görzke Erbarmen

05.07.2011, 06:13 Uhr - Aktualisiert 05.07.2011, 06:13
görzke Görzke – Die Festansprache und Bekanntgabe des neuen Königshauses des Schützenvereins Görzke 1850 e.V. verlief am Sonntag im Eilzugtempo. Nicht nur aufgrund des vor düsteren Regenwolken warnenden Rufes: „Paul mach hin, es geht los …“!Von Bärbel Kraemer

Schließlich waren von der Eröffnung des dreitägigen Spektakels am Freitagabend bis zum Sonntag bereits einige Liter Regen vom Himmel gefallen. Lediglich während des Festumzuges durch den Handwerkerort hatte der Wettergott Erbarmen mit den Görzker Schützen gezeigt und einer kurzen Regenpause stattgegeben. So kamen Gastgeber und Vertreter befreundeter Schützenvereine aus Treuenbrietzen, Brück, Linthe, Niemegk, Medewitz, Bad Belzig, Werder u.a. wenigstens halbwegs trockenen Fußes auf dem Schützenplatz am Ortsrand von Görzke an. Noch bequemer hatten es nur die Musikanten, da dieselben zum Schutz ihrer Instrumente auf einem Traktor mit überdachtem Anhänger gefahren wurden.

Die Fahne des traditionsreichen Görzker Schützenvereins, die ansonsten der Erste Ritter im Festumzug trägt, hielt in diesem Jahr Bodo Thiele. Der erklärte, dass die mit zahlreichen Fahnenbändern und -nägeln geschmückte Vereinsfahne, etwa 12 Kilogramm wiegt. Nach Ansprache, Ehrungen und Gratulationen folgte wie gewohnt das Salutschießen mit den Vorderlader-Gewehren. Während letztere dem einsetzenden Regen noch trotzen konnten, hatte die Vereinskanone mit Namen „Scharfe Anna“ witterungsbedingt beim dritten Schuss Problemchen. Während die Schützen sich mühten, das Feuer an der Lunte immer wieder zu entfachen und das Pulver in der Kanone vor der Feuchtigkeit zu schützen, sorgte ein kräftiger Donnerschlag nicht etwa für Angst und Schrecken, sondern für ein Späßchen von Seiten der Schützen. „Der das oben ist schneller …“, kam es prompt aus keckem Mund, worauf die „Scharfe Anna“ aber dann doch noch zeigte, was in ihr steckt. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Besucher – wie sollte es beim Görzker Schützenfest anders sein – im Kleinkaliber- und Luftgewehrschießen oder beim Preiskegeln und Schinkenschätzen versuchen.

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