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Gramzower führen Landrat Dietmar Schulze (SPD) durch Gemeinde

Feuerwehr im Trockenen

Letztes Erinnerungsfoto vor der alten Feuerwehrgarage: Noch in dieser Woche wird das Haus in Golm abgerissen. Martin Röthke (l.), Günter Rhode und Reiner Schulze (r.) zeigten Landrat Dietmar Schulze (2. v. li.) den Geräteschuppen.
Letztes Erinnerungsfoto vor der alten Feuerwehrgarage: Noch in dieser Woche wird das Haus in Golm abgerissen. Martin Röthke (l.), Günter Rhode und Reiner Schulze (r.) zeigten Landrat Dietmar Schulze (2. v. li.) den Geräteschuppen. © Foto: MOZ
Melanie Reinsch / 27.09.2011, 05:18 Uhr
Golm/Zichow (MOZ) Ständig floss Regen- und Tauwasser in die Garage des Feuerwehrwagens in Golm. Damit ist jetzt Schluss. Das alte Haus weicht einem Neubau.

Pfützen in der Garage der Feuerwehr in Golm gehören bald der Vergangenheit an. „Noch diese Woche soll das alte Haus abgerissen werden“, sagte der Ortsvorsteher Günter Rhode. Immer wieder lief die 1920 erbaute Garage bei Tauwetter und Regen voll Wasser.

Schon im November soll das Feuerwehrauto endlich im Trockenen parken. „Wenn das Fundament steht, dauert es noch mal vier Wochen, bis die Garage gebaut werden kann“, so Rhode.

Mit 25 000 Euro aus dem Amtshaushalt finanziert sich die Neukonstruktion für die Golmer Kameraden. Eine Betonfertiggarage bietet dann Technik und Fahrzeug Unterschlupf. Die Ausfahrt wird künftig nicht direkt auf die Kreisstraße führen, sondern erst auf den Umgehungsweg entlang der Kirche. Knapp vier Meter breit wird die neue Feuerwehrgarage sein. „Wir brauchen keine riesige Garage“, gibt sich der Golmer Ortsvorsteher bescheiden.

Ursprünglich sollte eine Blechgarage für das Einsatzfahrzeug und die Gerätschaften gebaut werden. Aber da zog die Untere Denkmalbehörde sofort die Reißleine. Die Behörde genehmigte das Vorhaben nicht: „So was passt hier nicht zum Ortsbild“, so die Begründung.

Da auch die kleine Dorfkirche mit viel Geld saniert wurde, hätte so ein Blechhaus in direkter Nachbarschaft die Landschaft verschandelt.

Auch Landrat Dietmar Schulze (SPD) begrüßt die Entscheidung: „Hier ist ein vernünftiger Kompromiss gefunden worden.“ Er war am Montag auf Gramzow-Tour, um sich von Ortsvorstehern und Amtsdirektoren über aktuelle Vorhaben unterrichten zu lassen. Einmal im Jahr unternimmt der Landrat so eine Vor-Ort-Tour durch das Amt. Die Programmpunkte bestimmt Amtsdirektor Reiner Schulz.

Einer dieser Tagespunkte führte Dietmar Schulze daher auch zur Zichower Holländermühle. Grund für den Besuch ist die anstehende 725-Jahr Feier in Zichow im Jahr 2013. „Wir wollen Fördermittel bekommen, um bis dahin die Mühle noch zu verschönern. Die Mühle ist ja nicht nur das Wahrzeichen Zichows, sondern auch von Ostbrandenburg“, erklärte Martin Röthke, Oberbürgermeister der Gemeinde. Ein Traum des Bürgermeisters: Wieder Windmühlenflügel anbringen. „Auch wenn das in der Gemeindevertretersitzung belächelt wurde.“

Auf Rat des Landrats sollen die Verantwortlichen bis zum Jahresende die geplanten Sanierungsarbeiten und die Prioritäten aufschreiben. Schulze kann sich vorstellen, hier finanzielle Mittel bereitzustellen. In welchem Umfang, konnte er noch nicht sagen „Da muss man auch sehen, ob man da Verbündete findet, die das mit unterstützen. Wert ist es auf jeden Fall“, sagte Schulze.

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