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Blumenower diskutieren mit CDU-Landespolitiker Wichmann über Straßenzustand

08.03.2011, 06:13 Uhr - Aktualisiert 08.03.2011, 06:13
blumenow Blumenow (pilz) – Eigentlich kann sich Blumenows Erster Mann, Eberhard Otto, glücklich schätzen. Die Ortsdurchfahrt war vom Landesbetrieb für Straßenwesen vor gut dreieinhalb Jahren erneuert worden.

Neben der ebenfalls sanierten Kreisstraße in Richtung Dannenwalde könnte das Storchendomizil inzwischen als Musterdorf brandenburgischer Politik in Sachen Verkehrsinfrastruktur durchgehen.

Otto ist dennoch verärgert. Denn die Landesstraße 214 nördlich und südlich von Blumenow ist in einem „gruseligen Zustand“ – nicht nur wegen der Frostschäden des vergangenen Winters. Der Ortsvorsteher bekräftigte seine Kritik kürzlich gegenüber dem CDU-Landtagsabgeordneten Henryk Wichmann. Erwartungsgemäß rannte er bei dem Oppositionspolitiker offene Türen ein. Wichmann beklagte die Politik des Landes und vor allem die konzeptionelle Ausrichtung von Rot-Rot.

„Denn die Misere ist unterm Strich gar nicht einmal dem Verkehrsministerium unter Herrn Vogelsänger zuzuschreiben“, sagte Wichmann. Der SPD-Minister würde liebend gerne Straßen bauen oder sanieren. Es mangele ihm schlicht am Geld, erklärte Wichmann. „Anstatt in die Verkehrsinfrastruktur Geld zu stecken, ist es nämlich Ziel von Rot-Rot, möglichst viele Mittel in die Bereiche Soziales und Bildung fließen zu lassen, zum Beispiel in das Schüler-Bafög“, so Wichmann.

Deshalb verfüge man über kein Geld, unter anderem die Landesstraße zwischen Fürstenberg und Marienthal zu sanieren. Das sogenannte Grüne Netz in Brandenburg, die Landesstraßen in den Randregionen, habe die Länge von rund 5 000 Kilometern. Die Landesregierung hat laut Wichmann bereits klargemacht, in diesem Grünen Netz werde keine Straße mehr ausgebaut.

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