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Bauarbeiten an Gehweg in Kerzlin abgeschlossen / Um rund 21000Euro geringere Kosten

Schöner und billiger

Keine Eröffnung ohne zerschnittenes Band: Der Fußweg wurde für die Öffentlichkeit frei gegeben.Foto: Trenkler
Keine Eröffnung ohne zerschnittenes Band: Der Fußweg wurde für die Öffentlichkeit frei gegeben.Foto: Trenkler © Foto:
Siegmar Trenkler / 11.11.2011, 19:50 Uhr - Aktualisiert 11.11.2011, 23:28
Kerzlin (MZV) Der fertig gestellte Gehweg in Kerzlin ist gestern seiner Bestimmung übergeben worden. Rund sieben Monate war daran gebaut worden.

Während dieser Zeit ist aus dem unansehnlichen alten Plattenweg, der noch aus DDR-Zeiten stammte, ein mit braunbuntem Betonsteinpflaster versehener Streifen geworden, der sich durch das gesamte Dorf hindurchzieht. Für einen grauen Farbton hatten sich die Kerzliner bei einer Einwohnerversammlung ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung war aber schließlich dem Umstand zu verdanken, dass das Vorhaben nur dann förderfähig war, wenn bunte Steine verwendet werden. Diese wurden in vier einzelnen Abschnitten eingesetzt.

75Prozent der von der Gemeinde zu tragenden Kosten, rund 73000 Euro, wurden durch diese Fördermittel gestemmt. Während bei der ursprünglichen Planung noch von einem Finanzbedarf von insgesamt 195400 Euro für die Erneuerung des Weges ausgegangen wurde, lagen die tatsächlichen Ausgaben schließlich bei 174300 Euro. Eine Tatsache, über die die Temnitzer Amtsdirektorin Susanne Dorn sehr erfreut ist. Somit liegt der Quadratmeterpreis des insgesamt auf einer Länge von 1600Meter erneuerten Weges bei etwa 80Euro.

„Es gab eine leichte Verzögerung durch den nassen Sommer“, erklärte Diplom-Ingenieur Helge Biemann, der die Erneuerung des Weges geplant hatte. Insgesamt habe der Zeitplan aber danach eingehalten werden können.

Und das, obwohl im Kreuzungsbereich mit der B167 bei den begleitenden archäologischen Arbeiten nicht nur alte Grabstätten gefunden wurden. So traten nach Aussage Biemanns auch alte Siedlungsreste zutage, ebenso wie mittelalterliche und spätslawische Keramikreste. Dies sei aber nichts völlig Ungewöhnliches, ordnete Biemann die Funde ein.

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