Die große Geburtstagsparty, zu der sogar Verwandte aus Amerika anreisen, wird erst am Sonnabend (30. Oktober) stattfinden. Doch schon am Donnerstag konnte Ilse Tuch bei bester Gesundheit zahlreiche Glückwünsche zu ihrem 100. Geburtstag entgegennehmen.
„Ich bin in Velten geboren und habe Velten nie verlassen“, erzählte die Ur-Ofenstädterin Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD/links), die am Donnerstag die Segenswünsche der Stadt inklusive Blumenstrauß und Präsentkorb überbrachte.

Im Krankenhaus von Velten gearbeitet

Noch immer wohnt die betagte Seniorin in ihrer eigenen Wohnung an der Karl-Liebknecht-Straße. Ilse Tuch blickt auf ein hartes Arbeitsleben zurück, das in der Landwirtschaft begann. Später arbeitete sie im Krankenhaus, erst in der Plettstube, später betreute sie Patienten. Und sie kann manchen damit überraschen, dass sie diese Arbeit im Krankenhaus in Velten erledigte.
Ein Krankenhaus in Velten? Das ist lange her! Nach Auskunft aus dem Rathaus gab es ein solches in der Tat. Es befand sich auf dem Areal, auf dem sich das 1997 erbaute Seniorenzentrum der Caritas befindet.
Wenn Ilse Tuch am Sonnabend feiert, dann wird sie das in großer Runde tun. Denn ihre Familienangehörigen, die sie regelmäßig besuchen, sind zahlreich. Die Veltenerin hat selbst drei Kinder zur Welt gebracht. Achtmal wurde sie Oma, zudem ist sie fünffache Uroma und eben einmal auch schon Ururgroßmutter.