"Behindert zu sein, bedeutet nicht, im Rollstuhl zu sitzen. Es beginnt mit der Nasenwurzel, dem Schienbein oder dem Auge. Wir als Behindertensportverein möchten Vielfältigkeit feiern. Und dabei ist es ganz egal, um welche Behinderung es sich handelt”, sagt Kerstin Helmecke.
Nach einer kurzen Ansprache des Bürgermeisters sowie einer Vorstellung des Vereins startete das Kulturprogramm. Ob Rollstuhl-Tanzgruppe, Drums Alive oder die "Flotten Motten”, wer am Sonnabend den Aktionstag des Sportvereins im Stadtklubhaus besuchte, dem wurde bestimmt nicht langweilig. Während außerhalb des Gebäudes ein Rollstuhl-Parcours bezwungen werden konnte, fand im großen Saal ein Programm statt, an dem nicht nur Mitglieder des Sportvereins teilnahmen, sondern auch Gruppen von außerhalb.
Zur Bespaßung neben dem Programm war mit Kinderschminken, Hüpfburg, Trödelmarkt und Wasserbombenlauf gesorgt. Weiterhin stellte die DLRG ihre Rettungshunde vor. Am kreativen Kuchenbuffet kam wohl kaum ein Gast vorbei. Dabei waren sowohl der Eintritt als auch die Verpflegung kostenlos. "Es kostet nichts, außer ein Lächeln”, stand im Programm.